Photo Booth Hochzeit: Mieten, DIY & Ideen für 2026

Ein Photo Booth verwandelt deine Hochzeitsfeier in ein lebendiges Fotoalbum voller ungestellter Momente. Ob mieten oder selbst bauen – dieser Artikel führt dich durch alle Optionen, Kosten und kreativen Ideen für 2026.
Photo Booth Hochzeit: Mieten, DIY & Ideen für 2026
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Du planst deine Hochzeit und überlegst, wie du deine Gäste richtig unterhalten kannst? Vielleicht hast du schon von Photo Booths gehört, aber du bist dir unsicher, ob sich die Investition lohnt oder ob du das Ganze lieber selbst aufbauen solltest. Die gute Nachricht: Eine Photo Booth ist mehr als nur ein netter Zusatz – sie wird oft zum heimlichen Star der Feier. Deine Gäste haben riesigen Spaß, du bekommst ungestellte Erinnerungsfotos und alle gehen mit einem persönlichen Andenken nach Hause.

Nach Jahren Erfahrung in der Hochzeitsbranche und unzähligen Gesprächen mit Brautpaaren wissen wir: Die richtige Photo Booth kann den Unterschied zwischen einer guten und einer unvergesslichen Hochzeit machen. Aber es gibt so viele Optionen, technische Details und Kostenfallen, dass viele Paare sich überfordert fühlen. Sollst du mieten oder selbst bauen? Welche Technik brauchst du wirklich? Und wo stellst du das Ding überhaupt auf?

In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Photo Booths für Hochzeiten wissen musst. Wir erklären dir die verschiedenen Optionen, von professioneller Miete bis DIY-Lösung. Du bekommst einen detaillierten Technik-Guide, damit du verstehst, worauf es wirklich ankommt. Außerdem zeigen wir dir kreative Ideen für Hintergründe und Requisiten, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Selbstbau und einen objektiven Anbieter-Vergleich mit Checkliste.

Was ist eine Photo Booth auf der Hochzeit und warum ist sie so beliebt?

Eine Photo Booth ist eine Fotostation, an der deine Gäste selbstständig Fotos machen können. Das Konzept ist einfach: Kamera, Hintergrund, Requisiten, fertig. Aber der Effekt ist enorm. Während dein professioneller Hochzeitsfotograf die wichtigen Momente einfängt, sorgt die Photo Booth für spontane, lustige und oft überraschend ehrliche Aufnahmen.

Der große Vorteil liegt in der Ungezwungenheit. Deine Gäste müssen nicht posieren oder auf den perfekten Moment warten. Sie schnappen sich eine lustige Brille, ziehen eine Grimasse und haben ihren Spaß. Diese Momente würde kein Fotograf je einfangen können, weil sie nur entstehen, wenn niemand zuschaut. Genau deshalb sind Photo Booth Fotos oft die authentischsten Erinnerungen an deinen Hochzeitstag.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Fotos entstehen sofort. Bei vielen Systemen bekommen deine Gäste innerhalb von Sekunden einen Ausdruck in der Hand – ein kleines Geschenk, das sie mit nach Hause nehmen. Andere Gäste können die Bilder per QR-Code herunterladen oder in einer Online-Galerie anschauen. Das schafft nicht nur tolle Erinnerungen, sondern auch Gesprächsstoff während der Feier.

Definition: Fotobox, Photobooth, Selfie-Station – was ist was?

Die Begriffe werden oft synonym verwendet, aber es gibt kleine Unterschiede. Eine klassische Fotobox ist meist ein geschlossener Kasten mit Vorhang, in dem 2-4 Personen Platz finden. Sie wirkt wie eine moderne Version der alten Passbildautomaten und bietet durch den abgeschlossenen Raum viel Privatsphäre.

Ein Photobooth bezeichnet eher ein offenes System mit Kamera, Stativ und Hintergrund. Hier können größere Gruppen gemeinsam aufs Bild, und die Fotos entstehen weniger verborgen. Das sorgt für mehr Dynamik auf der Feier, weil andere Gäste zuschauen und mitmachen können.

Eine Selfie-Station ist die einfachste Variante. Oft ist es nur ein Tablet auf einem Stativ mit ein paar Requisiten daneben. Die Bedienung übernehmen die Gäste komplett selbst, und manchmal gibt es gar keinen Drucker. Die Bilder werden direkt auf dem Gerät gespeichert oder per E-Mail verschickt.

Für Hochzeiten sind offene Photobooths am beliebtesten, weil sie flexibler sind und mehr Gäste gleichzeitig Spaß haben können. Geschlossene Boxen eignen sich besser für kleinere, intimere Feiern oder wenn du gezielt lustige, private Momente ermöglichen willst.

Vorteile für Brautpaar und Gäste

Als Brautpaar profitierst du gleich mehrfach von einer Photo Booth. Du bekommst Hunderte zusätzliche Fotos von deiner Hochzeit, die dein Fotograf nie gemacht hätte. Diese Bilder zeigen deine Gäste von ihrer natürlichsten Seite – lachend, albern, spontan. Sie sind eine wunderbare Ergänzung zu den klassischen Hochzeitsfotos und geben dir einen authentischen Einblick, wie ausgelassen deine Feier war.

Die Photo Booth funktioniert auch als Eisbrecher. Gäste, die sich nicht kennen, kommen an der Station ins Gespräch. Requisiten werden geteilt, Posen werden gemeinsam überlegt, und plötzlich fotografieren sich Leute zusammen, die vorher noch nie ein Wort gewechselt haben. Das lockert die Stimmung enorm auf, besonders am Anfang der Feier.

Ein weiterer Vorteil ist die Entlastung des Fotografen. Während er sich auf die wichtigen formellen Aufnahmen konzentriert, übernimmt die Photo Booth die lustigen Gruppenfotos. Deine Gäste müssen nicht warten, bis der Fotograf Zeit hat, und können jederzeit spontan ein Bild machen.

Für deine Gäste ist die Photo Booth ein echter Highlight. Sie haben Spaß, werden aktiv eingebunden und bekommen ein persönliches Andenken an deine Hochzeit. Die Ausdrucke landen oft gerahmt im Wohnzimmer oder am Kühlschrank – eine viel persönlichere Erinnerung als jede Gastgeschenk-Tüte.

Welche Momente eine Photo Booth festhält (im Vergleich zum Hochzeitsfotografen)

Dein Hochzeitsfotograf hat eine klare Aufgabe: Die wichtigen Momente einfangen. Der erste Kuss, die Trauung, die Ringe, die Torte. Er arbeitet mit Zeitplan, Lichtkonzepten und einem geschulten Auge für perfekte Kompositionen. Das Ergebnis sind professionelle, zeitlose Bilder, die du ein Leben lang schätzen wirst.

Die Photo Booth dagegen fängt die ungeplanten, chaotischen, echten Momente ein. Wenn deine Oma mit deinem besten Freund eine übergroße Sonnenbrille aufzieht und beide Grimassen schneiden. Wenn die Blumenkinder sich gegenseitig mit Federboas kitzeln. Wenn dein Onkel versucht, cool zu wirken, und dabei komplett übertreibt.

Diese Bilder haben eine andere Qualität als die professionellen Aufnahmen. Sie sind nicht perfekt ausgeleuchtet, nicht durchgestylt und manchmal sogar leicht unscharf. Aber genau das macht ihren Charme aus. Sie zeigen die Persönlichkeiten deiner Gäste, ihre Beziehungen untereinander und die ausgelassene Stimmung deiner Feier.

Ein guter Hochzeitsfotograf wird dir sagen: Die Photo Booth ist kein Konkurrenzprodukt, sondern eine perfekte Ergänzung. Während er die Geschichte deines Tages erzählt, dokumentiert die Photo Booth die Atmosphäre und den Spaß drumherum. Beide zusammen ergeben ein vollständiges Bild deiner Hochzeit.

Photo Booth Hochzeit planen: Mieten oder DIY?

Die erste große Entscheidung lautet: Professionell mieten oder selbst bauen? Beide Optionen haben ihre Berechtigung, und die richtige Wahl hängt von deinem Budget, deinen handwerklichen Fähigkeiten und deinen Erwartungen ab. Eine gemietete Photo Booth bietet dir Komfort und Zuverlässigkeit, während eine DIY-Lösung individueller und oft günstiger ist.

Bevor du dich entscheidest, solltest du dir ein paar Fragen stellen: Wie wichtig ist dir die technische Qualität der Fotos? Hast du Zeit und Lust, dich in die Technik einzuarbeiten? Möchtest du am Hochzeitstag selbst noch etwas koordinieren müssen? Und wie groß ist dein Budget für diesen Programmpunkt?

Die gute Nachricht: Es gibt keine falsche Entscheidung. Wir haben Hochzeiten mit professionellen High-End-Photobooths gesehen, die absolut perfekt liefen. Und wir haben DIY-Lösungen gesehen, die mit viel Liebe gebaut wurden und mindestens genauso gut ankamen. Wichtig ist nur, dass du ehrlich zu dir selbst bist, was du leisten kannst und willst.

Option 1: Professionelle Photobooth mieten (Ablauf & Leistungen)

Eine professionelle Photo Booth zu mieten bedeutet: Du bekommst ein Komplettpaket, bei dem du dich um nichts kümmern musst. Der Anbieter liefert die Technik an, baut sie auf, betreut sie während der Feier und räumt am Ende wieder ab. Du kannst dich entspannt auf deine Gäste konzentrieren, während im Hintergrund alles reibungslos läuft.

Die meisten Anbieter arbeiten mit Standardpaketen, die unterschiedliche Leistungen enthalten. Ein Basispaket umfasst meist 4 Stunden Laufzeit, unlimitierte Fotos, einen Sofortdrucker mit Druck-Flatrate, eine Auswahl an Requisiten und einen einfachen Hintergrund. Premium-Pakete bieten zusätzlich längere Laufzeiten, individuell gestaltete Fotolayouts, hochwertigere Hintergründe, mehr Requisiten und manchmal sogar einen Betreuer vor Ort.

Der Ablauf ist standardisiert: Der Anbieter kommt etwa 1-2 Stunden vor Beginn der Feier, baut die Photo Booth an der vereinbarten Stelle auf und testet die Technik. Wenn deine Gäste eintreffen, ist alles einsatzbereit. Am Ende der gebuchten Zeit räumt der Anbieter alles wieder ab, und du bekommst alle digitalen Fotos per Download-Link oder USB-Stick zugeschickt.

Ein großer Vorteil: Professionelle Technik. Du bekommst eine hochwertige Kamera, professionelle Beleuchtung und einen zuverlässigen Drucker, der auch nach 200 Ausdrucken noch funktioniert. Die Bildqualität ist konstant hoch, und die Bedienung ist so einfach, dass selbst technikferne Gäste problemlos zurechtkommen.

Option 2: DIY-Photobooth selbst aufbauen

Eine DIY-Photo-Booth selbst zu bauen ist ein spannendes Projekt, das dir viel Gestaltungsfreiheit gibt. Du bestimmst das Design, die Requisiten und die Technik komplett selbst. Das Ergebnis ist oft persönlicher und individueller als jede gemietete Lösung – vorausgesetzt, du investierst genug Zeit und Mühe.

Die Grundausstattung ist überschaubar: Eine Kamera oder ein Tablet, ein stabiles Stativ, eine Fernauslösung oder Timer-App, eine Lichtquelle und ein Hintergrund. Optional kommt ein Drucker dazu, falls du Sofortausdrucke möchtest. Die meiste Technik hast du vielleicht sogar schon zu Hause oder kannst sie günstig leihen.

Der größte Vorteil beim DIY ist die Flexibilität. Du kannst die Photo Booth genau auf dein Hochzeitsthema abstimmen, eigene Requisiten basteln und das Setup so gestalten, wie es zu eurer Location passt. Außerdem sparst du in der Regel Geld, besonders wenn du auf einen professionellen Drucker verzichtest und die Fotos nur digital anbietest.

Der Nachteil: Du brauchst Zeit und Know-how. Die Technik muss eingerichtet, getestet und am Hochzeitstag betreut werden. Wenn etwas schiefgeht – die Kamera streikt, die Beleuchtung stimmt nicht, die Software hakt – bist du selbst verantwortlich. Das bedeutet Stress an einem Tag, an dem du eigentlich entspannt sein willst.

Eine gute Mittelweg-Lösung: Du baust die Photo Booth selbst auf, bittest aber einen Freund oder ein Familienmitglied, sich während der Feier darum zu kümmern. So hast du die Kosten gespart, aber nicht die volle Verantwortung am Hochzeitstag.

Pro-und-Contra-Vergleich: Miete vs. DIY

Professionelle Miete – Vorteile:

  • Kein Stress am Hochzeitstag – alles wird für dich geregelt
  • Hochwertige Technik und konstante Bildqualität
  • Zuverlässiger Drucker mit Druck-Flatrate
  • Professionelle Betreuung und schnelle Problemlösung
  • Online-Galerie und Download-Link meist inklusive
  • Versicherung gegen Technikausfall

Professionelle Miete – Nachteile:

  • Höhere Kosten (ab 300€, oft 500-800€)
  • Weniger individuelle Gestaltung
  • Abhängigkeit vom Anbieter (Verfügbarkeit, Vertragsbedingungen)
  • Standardisierte Requisiten und Layouts

DIY-Photo-Booth – Vorteile:

  • Deutlich günstiger (oft unter 200€ Gesamtkosten)
  • Komplett individuelle Gestaltung
  • Persönlicher und auf eure Hochzeit abgestimmt
  • Du behältst die gesamte Technik nach der Hochzeit
  • Stolz auf das selbst geschaffene Ergebnis

DIY-Photo-Booth – Nachteile:

  • Hoher Zeitaufwand für Planung, Bau und Tests
  • Technisches Risiko (Ausfall, schlechte Bildqualität)
  • Jemand muss sich am Hochzeitstag darum kümmern
  • Drucklösung oft kompliziert oder teuer
  • Keine professionelle Beleuchtung bedeutet schlechtere Fotos

Entscheidungshilfe: Welche Lösung passt zu eurem Budget und eurer Location?

Die richtige Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab. Hier ist ein einfacher Entscheidungsbaum, der dir hilft:

Miete eine professionelle Photo Booth, wenn...

  • Du ein Budget von 500€+ für die Photo Booth hast
  • Du am Hochzeitstag keinen Stress möchtest
  • Sofortausdrucke wichtig für dich sind
  • Du keine Zeit oder Lust auf ein DIY-Projekt hast
  • Deine Location professionell ist (Hotel, Eventlocation) und hochwertige Qualität erwartet wird
  • Du mehr als 80 Gäste erwartest (hohe Belastung für die Technik)

Wenn du dich für eine Miete entscheidest, solltest du mindestens drei Anbieter vergleichen und nach Referenzen fragen. Viele Brautpaare machen die gemietete Photo Booth zu einem festen Bestandteil ihrer Hochzeitsplanung, ähnlich wichtig wie die Wahl des Caterings oder der Location.

Baue eine DIY-Photo-Booth, wenn...

  • Dein Budget knapp ist (unter 300€ für die Photo Booth)
  • Du handwerklich geschickt bist und Spaß an Projekten hast
  • Du Zeit hast (mindestens 3-4 Wochen Vorlauf)
  • Du eine entspannte, lockere Hochzeit planst (Scheune, Garten, Festival-Stil)
  • Du Freunde hast, die sich am Hochzeitstag um die Technik kümmern können
  • Du auf Sofortausdrucke verzichten kannst oder eine einfache Drucklösung findest

Ein wichtiger Punkt ist auch die Location. In einer professionellen Eventlocation mit klaren Vorgaben und hohen Standards wirkt eine DIY-Lösung manchmal fehl am Platz. In einer rustikalen Scheune oder im eigenen Garten passt eine selbst gebaute Photo Booth dagegen perfekt ins Konzept und unterstreicht den persönlichen Charakter eurer Feier.

Technik-Guide: Welche Ausstattung braucht eine gute Photo Booth für die Hochzeit?

Die Technik ist das Herzstück jeder Photo Booth. Egal ob du mietest oder selbst baust – es lohnt sich zu verstehen, welche Komponenten wichtig sind und warum. Gute Technik bedeutet bessere Fotos, weniger Ausfälle und zufriedenere Gäste. Schlechte Technik führt zu Frust, dunklen Bildern und im schlimmsten Fall zu einem kompletten Ausfall mitten in der Feier.

Die gute Nachricht: Du brauchst kein Profi zu sein, um die Grundlagen zu verstehen. Die meisten technischen Aspekte sind logisch, und mit ein bisschen Recherche kannst du selbst einschätzen, ob ein Angebot gut ist oder ob du beim DIY die richtigen Komponenten auswählst.

Kamera-Typen im Vergleich: DSLR vs. Tablet vs. Spiegel-Photobooth

Die Kamera bestimmt die Bildqualität deiner Photo Booth. Es gibt drei gängige Systeme, die jeweils Vor- und Nachteile haben:

DSLR- oder Systemkamera: Die professionellste Lösung. Eine Spiegelreflex- oder spiegellose Kamera liefert gestochen scharfe Bilder, arbeitet auch bei schlechten Lichtverhältnissen zuverlässig und bietet volle Kontrolle über Belichtung, Schärfe und Bildausschnitt. Der Nachteil: höhere Kosten, komplexere Bedienung und mehr technisches Know-how nötig. Für gemietete Photobooths ist das der Standard.

Tablet oder Smartphone: Die günstigste und einfachste Lösung für DIY-Projekte. Moderne Tablets haben erstaunlich gute Kameras, und es gibt zahlreiche Apps, die eine Photobooth-Funktion bieten. Der Touchscreen macht die Bedienung intuitiv. Nachteil: Die Bildqualität ist schlechter als bei DSLRs, besonders bei wenig Licht. Außerdem wirkt es weniger professionell und kann bei langer Nutzung überhitzen.

Spiegel-Photobooth: Ein spezielles System, bei dem ein großer Touchscreen-Spiegel als Bedienoberfläche dient. Dahinter ist eine Kamera verbaut. Der Wow-Effekt ist riesig, weil Gäste sich selbst im Spiegel sehen und gleichzeitig die Bedienelemente nutzen können. Das System ist allerdings sehr teuer und nur bei professionellen Anbietern verfügbar. Für DIY nicht umsetzbar.

Unsere Empfehlung: Wenn du mietest, achte darauf, dass eine DSLR oder hochwertige Systemkamera verwendet wird. Beim DIY ist ein gutes Tablet mit Photo-Booth-App ein vernünftiger Kompromiss zwischen Kosten und Qualität. Verwende auf keinen Fall ein altes Smartphone mit schlechter Kamera – die Ergebnisse werden deine Gäste enttäuschen.

Blitz, Licht und Softbox: So gelingen scharfe, helle Fotos

Die Beleuchtung ist genauso wichtig wie die Kamera selbst. Viele DIY-Photobooths scheitern nicht an der Kamera, sondern an schlechtem Licht. Dunkle, unscharfe oder überbelichtete Fotos entstehen fast immer durch falsche Beleuchtung.

Eine professionelle Photo Booth verwendet in der Regel einen Studioblitz mit Softbox. Die Softbox streut das Licht weich und gleichmäßig, verhindert harte Schatten und sorgt dafür, dass alle Gesichter gut ausgeleuchtet sind. Das Ergebnis sind helle, freundliche Fotos, auf denen jeder gut aussieht.

Für eine DIY-Lösung brauchst du nicht gleich Profi-Equipment. Eine einfache LED-Dauerlichtlampe mit Softbox (ab 80€) reicht völlig aus. Wichtig ist, dass das Licht nicht zu hart und nicht zu schwach ist. Stelle die Lampe leicht seitlich vor der Photo Booth auf, etwa auf Augenhöhe. So vermeidest du harte Schatten und bekommst eine angenehme Ausleuchtung.

Ein häufiger Fehler: Zu viel Umgebungslicht. Wenn deine Photo Booth in der Nähe eines Fensters oder direkt unter einer Deckenlampe steht, kann das zu ungleichmäßiger Beleuchtung führen. Am besten funktioniert eine Photo Booth in einer Ecke mit kontrolliertem Licht, wo du die einzige Lichtquelle bist.

Verzichte auf den eingebauten Blitz deiner Kamera oder deines Tablets. Der ist viel zu hart, blendet deine Gäste und erzeugt rote Augen. Wenn du keine externe Beleuchtung kaufen willst, positioniere die Photo Booth zumindest an einem Ort mit guter, gleichmäßiger Raumbeleuchtung – aber erwarte keine perfekten Ergebnisse.

Drucker & Formate: Sofortdruck, Druck-Flatrate und Papierverbrauch

Sofortausdrucke sind ein Highlight jeder Photo Booth. Deine Gäste bekommen innerhalb von 10-20 Sekunden ein fertiges Foto in die Hand – ein kleines Geschenk, das sie sofort mit nach Hause nehmen können. Aber Drucker sind auch die größte Schwachstelle vieler Systeme, besonders bei DIY-Lösungen.

Professionelle Anbieter verwenden Eventdrucker, die speziell für hohe Druckvolumen ausgelegt sind. Diese Drucker schaffen problemlos 200-300 Ausdrucke pro Abend, arbeiten schnell und zuverlässig und liefern gute Qualität. Sie kosten allerdings 1.000€+ und lohnen sich nur für professionelle Vermieter.

Bei einer DIY-Lösung wird der Drucker schnell zum Problem. Ein normaler Tintenstrahldrucker ist zu langsam und die Tinte zu teuer. Ein Thermodrucker (z. B. Canon Selphy) ist bezahlbarer, schafft aber nur etwa 50-80 Ausdrucke, bevor das Papier leer ist. Die Druckqualität ist okay, aber nicht perfekt. Kosten pro Druck: etwa 30-40 Cent.

Unsere Empfehlung: Überlege dir gut, ob Sofortausdrucke wirklich nötig sind. Viele moderne Hochzeiten verzichten darauf und bieten stattdessen einen QR-Code zum Download der Fotos an. Die Gäste scannen den Code mit ihrem Smartphone und haben alle Bilder sofort in digitaler Form. Das spart Kosten, ist umweltfreundlicher und funktioniert genauso gut.

Falls du doch drucken möchtest, plane großzügig. Bei 100 Gästen solltest du mit mindestens 200-300 Ausdrucken rechnen, wenn die Photo Booth gut ankommt. Kaufe genug Papier im Voraus und teste den Drucker ausgiebig, bevor die Hochzeit startet.

Software & Bedienung: Touchscreen, Filter, Boomerangs & GIFs

Die Software steuert die gesamte Bedienung deiner Photo Booth. Bei professionellen Systemen ist sie meist speziell programmiert und perfekt auf die Hardware abgestimmt. Bei DIY-Lösungen nutzt du entweder eine Photo-Booth-App oder eine Software am Laptop.

Eine gute Photo-Booth-Software bietet mehrere wichtige Funktionen: Touchscreen-Bedienung für einfache Nutzung, einen Countdown-Timer, damit sich alle bereit machen können, verschiedene Fotoformate (Einzelbild, Fotostripstreifen, Collage) und die Möglichkeit, Filter oder Overlays hinzuzufügen.

Moderne Systeme bieten auch Boomerangs, GIFs und Videos – kurze, lustige Clips, die sich endlos wiederholen. Diese Formate sind besonders bei jüngeren Gästen beliebt und sorgen für noch mehr Spaß. Allerdings funktionieren sie nur digital, weil man sie nicht ausdrucken kann.

Für DIY-Lösungen gibt es gute Apps wie Simple Booth (iOS) oder DSLR Booth (Windows/Mac, funktioniert mit Canon/Nikon-Kameras). Diese kosten zwischen 10€ und 50€, sind aber ihr Geld wert, weil sie die Bedienung erheblich vereinfachen. Manche bieten sogar automatischen Upload in eine Online-Galerie.

Ein wichtiger Punkt: Die Bedienung muss intuitiv und selbsterklärend sein. Deine Gäste haben vielleicht schon ein paar Gläser Wein intus und keine Lust, eine komplizierte Anleitung zu lesen. Große Buttons, klare Anweisungen und ein einfacher Ablauf (3 Sekunden Countdown → Foto → nochmal oder drucken) sind ideal.

Zusatzfeatures: Online-Galerie, QR-Code-Download, Sharing-Optionen

Moderne Photo Booths bieten mehr als nur Fotos. Mit den richtigen Zusatzfeatures wird deine Photo Booth zur interaktiven Station, die deine Gäste auch nach der Hochzeit noch nutzen.

Eine Online-Galerie ist das beliebteste Feature. Alle Fotos werden automatisch auf eine Webseite hochgeladen, auf die alle Gäste zugreifen können. Du bekommst den Link und kannst ihn in deiner WhatsApp-Gruppe oder per E-Mail teilen. So haben alle Gäste Zugriff auf alle Fotos, nicht nur auf die eigenen. Professionelle Anbieter bieten das meist als Standard an, bei DIY musst du es manuell einrichten (z. B. über Google Photos oder Dropbox).

Ein QR-Code zum Download ist super praktisch. Nach jedem Foto erscheint ein QR-Code auf dem Bildschirm, den die Gäste mit ihrem Smartphone scannen können. Das Foto wird sofort auf ihr Handy geladen – perfekt für Instagram, WhatsApp und Co. Das ersetzt in vielen Fällen den Drucker komplett.

Social-Media-Sharing ist ein weiteres nützliches Feature. Deine Gäste können ihre Fotos direkt aus der Photo Booth heraus auf Instagram oder Facebook posten, natürlich mit einem von euch festgelegten Hashtag (z. B. #HochzeitMariaPaul2026). Das sorgt für zusätzliche Reichweite und macht eure Hochzeit auch online präsent.

Einige High-End-Systeme bieten sogar eine Live-Slideshow: Alle Fotos, die in der Photo Booth entstehen, werden in Echtzeit auf einen großen Bildschirm oder Beamer projiziert. Das ist ein echter Hingucker und sorgt dafür, dass auch Gäste, die nicht selbst fotografiert haben, an der Aktion teilhaben können.

Wenn du eine DIY-Lösung baust, solltest du mindestens eine Online-Galerie einrichten. Tools wie Google Photos mit geteiltem Album sind kostenlos und einfach zu nutzen. QR-Codes kannst du mit kostenlosen QR-Generatoren erstellen und als Schild neben der Photo Booth aufstellen.

Perfekter Standort & Aufbau: So fügt sich die Photo Booth optimal in eure Hochzeit ein

Die beste Photo Booth bringt nichts, wenn sie am falschen Ort steht. Der Standort entscheidet darüber, wie oft deine Gäste sie nutzen, wie gut die Fotos werden und ob die Technik reibungslos läuft. Eine schlecht positionierte Photo Booth wird ignoriert oder führt zu Chaos auf der Tanzfläche.

Die Wahl des Standorts hängt von deiner Location ab, aber es gibt ein paar Grundregeln, die immer gelten. Der ideale Platz ist gut sichtbar, leicht zugänglich, aber nicht im Weg. Er bietet genug Platz für eine kleine Warteschlange, ohne den Fluss der Feier zu stören.

Wie viel Platz eine Photo Booth wirklich braucht

Eine typische Photo Booth benötigt mehr Platz, als die meisten Brautpaare erwarten. Rechne mit mindestens 3 x 3 Meter Grundfläche, besser sind 4 x 3 Meter. Das mag viel klingen, aber du brauchst Platz für mehrere Dinge gleichzeitig:

Die Technik selbst: Kamera auf Stativ, Hintergrund (oft 2-2,5 Meter breit), Beleuchtung, eventuell Drucker und Requisiten-Tisch

Fotobereich vor der Kamera: Hier stehen deine Gäste, und es sollten bequem 4-6 Personen nebeneinander Platz haben

Sicherheitsabstand zur Technik: Niemand soll versehentlich ins Stativ laufen oder den Hintergrund umreißen

Wartezone: Ein kleiner Bereich, wo die nächsten Gäste warten, ohne direkt im Bild zu sein

Wenn du eine geschlossene Fotobox mietest, ist der Platzbedarf etwas geringer (etwa 2 x 2 Meter), weil die Box kompakter ist. Bei offenen Systemen mit großem Hintergrund brauchst du definitiv mehr Fläche.

Ein oft übersehener Punkt: Deckenhöhe. Wenn du einen aufgehängten Hintergrund oder eine Overhead-Beleuchtung nutzt, sollte die Deckenhöhe mindestens 2,5 Meter betragen. Bei niedrigeren Räumen (z. B. Kellergewölbe, Scheune mit Balken) musst du alternative Lösungen finden.

Die beste Position in der Location (inkl. Do's & Don'ts)

Die Position der Photo Booth kann über ihren Erfolg entscheiden. Hier sind die wichtigsten Do's und Don'ts:

✅ DO: In der Nähe der Hauptaktion platzieren Die Photo Booth sollte gut sichtbar sein, am besten in einem Bereich, an dem deine Gäste häufig vorbeikommen. Ideal ist eine Ecke in der Nähe der Bar, des Buffets oder der Lounge. So werden auch scheue Gäste immer wieder daran erinnert, dass es sie gibt.

✅ DO: Ausreichend Abstand zur Tanzfläche Die Photo Booth braucht ihren eigenen Bereich. Wenn sie direkt neben der Tanzfläche steht, stören sich Tanzende und Fotografierende gegenseitig. Außerdem besteht die Gefahr, dass jemand in die Technik läuft. Mindestens 3-4 Meter Abstand sind sinnvoll.

✅ DO: Gute Sichtbarkeit und Beschilderung Stelle ein schönes Schild auf („Photo Booth – Macht Fotos und habt Spaß!") oder dekoriere den Bereich auffällig. Viele Gäste sind schüchtern und trauen sich nicht, als erste zu fotografieren. Ein einladend gestalteter Bereich senkt die Hemmschwelle.

❌ DON'T: Direkt neben dem DJ oder der Musikanlage Lärm ist ein Problem bei der Kommunikation, und die Bässe können die Technik beeinträchtigen. Außerdem möchten Gäste, die fotografieren, nicht von dröhnender Musik überwältigt werden. Halte mindestens 5 Meter Abstand zu Lautsprechern.

❌ DON'T: In einem separaten Raum verstecken Wenn die Photo Booth in einem Nebenraum steht, wird sie oft vergessen. Nur wenn Gäste sie ständig sehen, werden sie sie auch nutzen. Eine versteckte Photo Booth ist eine verschwendete Photo Booth.

❌ DON'T: Direkt am Eingang oder Durchgang Die Photo Booth sollte nicht im Weg stehen. Wenn Gäste ständig daran vorbeilaufen müssen, um zur Toilette oder zum Ausgang zu kommen, wird es eng und chaotisch. Außerdem stört es die Fotografierenden, wenn ständig jemand durchläuft.

Strom, Verlängerungskabel und Sicherheit

Eine Photo Booth braucht Strom – und zwar mehr, als du vielleicht denkst. Kamera, Blitz, Drucker und eventuell Beleuchtung ziehen zusammen ordentlich Leistung. Achte darauf, dass in der Nähe des geplanten Standorts eine Steckdose ist.

Wenn keine Steckdose in der Nähe ist, brauchst du ein Verlängerungskabel. Wichtig: Verwende nur hochwertige Kabel mit ausreichendem Querschnitt (mindestens 1,5 mm²) und sichere sie gut am Boden. Stolperfallen sind auf Hochzeiten ein echtes Risiko, besonders wenn Gäste schon etwas getrunken haben.

Professionelle Anbieter bringen meist eine Mehrfachsteckdose mit Überspannungsschutz mit. Das schützt die Technik vor Stromspitzen, die in alten Locations oder bei Gewitter auftreten können. Wenn du eine DIY-Lösung baust, solltest du das ebenfalls einplanen.

Ein oft übersehenes Thema: Sicherheit der Technik. Stelle sicher, dass das Equipment stabil steht und nicht umfallen kann. Ein Stativ sollte mit einem Sandsack oder Gewicht beschwert werden, besonders wenn Kinder auf der Hochzeit sind. Auch der Hintergrund muss fest verankert sein, damit er nicht mitten in der Feier umkippt.

Indoor vs. Outdoor: Worauf ihr achten müsst

Eine Photo Booth im Freien klingt romantisch, bringt aber Herausforderungen mit sich. Wind ist der größte Feind: Er kann den Hintergrund umwehen, Requisiten davontragen und die Beleuchtung stören. Wenn du draußen aufbauen willst, brauchst du ein sehr stabiles Setup mit fest verankerten Elementen.

Sonnenlicht ist ein weiteres Problem. Direktes Sonnenlicht führt zu überbelichteten Fotos, harten Schatten und Blendungen. Eine Photo Booth im Freien funktioniert nur im Schatten – unter einem Baum, unter einem Pavillon oder in einer überdachten Terrasse. Vermeide die Mittagssonne komplett.

Wenn die Hochzeit am Abend draußen stattfindet, brauchst du zusätzliche Beleuchtung. Eine einfache LED-Lampe reicht oft nicht aus. Professionelle Outdoor-Photobooths nutzen mehrere Lichtquellen und manchmal sogar einen Generator, falls keine Steckdose verfügbar ist.

Ein wichtiger Punkt: Wetterschutz für die Technik. Plötzlicher Regen kann teure Kamera-Ausrüstung zerstören. Plane eine Rückzugsmöglichkeit oder ein wasserdichtes Zelt, falls das Wetter umschlägt. Viele professionelle Anbieter lehnen Outdoor-Buchungen bei unsicherem Wetter ab oder berechnen Aufschläge.

Unser Rat: Indoor ist sicherer. Wenn du unbedingt draußen fotografieren willst, plane einen überdachten Bereich oder ein Zelt ein. So hast du die Outdoor-Atmosphäre, aber die Technik ist geschützt.

Zeitplan im Ablauf: Wann ist die Photobooth am sinnvollsten geöffnet?

Die Laufzeit deiner Photo Booth sollte gut durchdacht sein. Nicht jede Phase der Hochzeit eignet sich gleich gut, und du willst dein Budget nicht für Stunden verschwenden, in denen niemand sie nutzt.

Während des Empfangs: Die Photo Booth wird am häufigsten während des Empfangs und der Party-Phase genutzt. Direkt nach der Zeremonie sind die Gäste meist noch zurückhaltend. Sie warten auf das Essen, begrüßen andere Gäste und finden sich erst ein. Die Photo Booth läuft zwar, aber die Nutzung ist noch gering.

Während des Essens: Während des Menüs oder Buffets wird die Photo Booth kaum genutzt. Die Gäste sind beschäftigt, sitzen an ihren Tischen und konzentrieren sich aufs Essen. Viele professionelle Anbieter empfehlen, die Photo Booth während dieser Zeit abzuschalten, um Laufzeit zu sparen.

Party-Phase (nach dem Essen): Jetzt geht es richtig los. Die Gäste sind entspannter, haben vielleicht schon etwas getrunken, und die Stimmung steigt. Das ist die perfekte Zeit für die Photo Booth. Die meisten Fotos entstehen zwischen 21:00 und 23:00 Uhr, wenn die Party auf ihrem Höhepunkt ist.

Später Abend / Mitternacht: Gegen Ende der Feier nimmt die Nutzung wieder ab. Viele Gäste sind müde, manche sind schon gegangen, und die Energie lässt nach. Wenn du nur ein begrenztes Budget hast, kannst du die Photo Booth um Mitternacht schließen, ohne viel zu verpassen.

Unsere Empfehlung: Buche die Photo Booth für 4-5 Stunden und plane die Laufzeit von etwa 19:00 bis 23:00 oder 24:00 Uhr. Das deckt den Hauptteil der Party ab, ohne dass du für leere Stunden bezahlst. Wenn du mietest, frag nach Pausenregelung während des Essens – manche Anbieter bieten flexible Modelle an.

Hintergründe, Deko & Requisiten: Kreative Ideen für eure Photo Booth Hochzeit

Der Hintergrund und die Requisiten machen aus einer einfachen Fotostation ein echtes Erlebnis. Sie geben deiner Photo Booth Charakter, passen sie an eure Hochzeit an und sorgen dafür, dass die Fotos nicht nur lustig, sondern auch optisch ansprechend werden.

Die gute Nachricht: Du brauchst kein Vermögen auszugeben, um einen tollen Hintergrund und coole Requisiten zu bekommen. Mit ein bisschen Kreativität, DIY-Geschick und den richtigen Ideen kannst du eine Photo Booth gestalten, die perfekt zu eurem Hochzeitsthema passt.

Grundprinzipien für gute Hintergründe (Farben, Muster, Materialien)

Der Hintergrund ist die Leinwand, vor der deine Gäste fotografiert werden. Er sollte einfach genug sein, um die Menschen in den Vordergrund zu stellen, aber interessant genug, um die Fotos aufzuwerten. Ein guter Hintergrund lenkt nicht ab, sondern ergänzt.

Farben: Neutrale, helle Farben (Creme, Beige, Pastelltöne) funktionieren fast immer gut. Sie passen zu jedem Outfit, reflektieren Licht optimal und wirken elegant. Kräftige Farben (Pink, Blau, Gold) können toll aussehen, aber nur wenn sie zu eurer Hochzeits-Farbpalette passen. Vermeide Neonfarben und zu dunkle Töne – sie schlucken Licht und lassen die Fotos düster wirken.

Muster: Einfache Muster wie Streifen, Punkte oder geometrische Formen können interessant sein, sollten aber nicht zu dominant werden. Zu viel Muster macht die Fotos unruhig. Ein dezentes Muster ist besser als ein knalliges.

Materialien: Stoffhintergründe (Leinen, Baumwolle, Samt) wirken edel und hochwertig. Pailletten-Hintergründe sind perfekt für glamouröse Hochzeiten. Blumenwände oder Greenery-Wände passen zu Boho- und Garten-Hochzeiten. Holzwände oder rustikale Bretter sind ideal für Scheunenhochzeiten. Papier-Hintergründe (z. B. Streamer-Curtains) sind günstig und einfach, wirken aber auch etwas billig.

Ein wichtiger Tipp: Der Hintergrund sollte knitterfrei und gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Falten oder Schatten auf dem Hintergrund sehen unprofessionell aus. Bügel Stoffhintergründe vorher oder verwende einen Steamer. Hänge den Hintergrund stramm auf, damit er glatt bleibt.

Deko-Ideen nach Hochzeitsstil (boho, vintage, modern, rustikal, glamourös)

Boho-Hochzeit: Denke an natürliche Materialien, Makramee, Pampasgras und warme Erdtöne. Ein Hintergrund aus beigefarbenem Leinen oder einem großen Makramee-Vorhang passt perfekt. Ergänze ihn mit echten Blumen, getrockneten Zweigen und Lichterketten. Requisiten: Blumenkränze, Fächer aus Palmblättern, runde Boho-Sonnenbrillen.

Vintage-Hochzeit: Setze auf nostalgische Elemente wie alte Bilderrahmen, Spitzenvorhänge oder eine Wand aus alten Türen. Ein Hintergrund in Creme oder Pastell mit goldenen Akzenten unterstreicht den Retro-Charme. Requisiten: Vintage-Hüte, alte Kameras als Props, Schnurrbärte am Stiel, Spitzenfächer, Perlenkett en.

Modern-Minimalistische Hochzeit: Klare Linien, geometrische Formen und eine reduzierte Farbpalette (Schwarz, Weiß, Gold) sind hier ideal. Ein einfarbiger Hintergrund in Weiß oder Grau mit einem goldenen Metallrahmen wirkt elegant und zeitlos. Requisiten: Geometrische Brillen, Statement-Schilder mit witzigen Sprüchen, moderne Hüte.

Rustikale Scheunenhochzeit: Holzelemente, Jute und natürliche Texturen passen hier perfekt. Eine Holzwand, eine Palette als Hintergrund oder ein Hintergrund aus Jutestoff mit rustikalen Blumenarrangements sind ideal. Requisiten: Strohhüte, karierte Hemden am Stiel, Holzschilder mit Sprüchen, Blumensträuße.

Glamouröse Hochzeit: Pailletten, Gold, Glitzer und Drama sind hier angesagt. Ein Pailletten-Vorhang in Gold oder Roségold ist der perfekte Hintergrund. Ergänze ihn mit LED-Schriftzügen (z. B. „Love" oder eure Initialen) und eleganten Deko-Elementen. Requisiten: Federboas, übergroße Sonnenbrillen, Glitzer-Partyhüte, Champagner-Gläser (aus Plastik).

Top-10 Must-have-Requisiten für jede Hochzeit

Requisiten sind das Salz in der Suppe jeder Photo Booth. Sie bringen deine Gäste zum Lachen, brechen das Eis und machen die Fotos interessanter. Hier sind die absoluten Klassiker, die auf jeder Hochzeit funktionieren:

1. Übergroße Sonnenbrillen – Lustig, auffällig und für jedes Alter geeignet

2. Hüte in allen Varianten – Cowboyhüte, Zylinder, Strohhüte, Partyhüte

3. Federboas – Sofort glamourös und perfekt für Gruppenfotos

4. Schnurrbärte und Lippen am Stiel – Der Klassiker, funktioniert immer

5. Schilder mit Sprüchen – „Best Day Ever", „Cheers", „Just Married", „Team Braut"

6. Bilderrahmen – Ein leerer Rahmen, durch den die Gäste gucken – simple, aber effektiv

7. Blumenkränze – Besonders schön für Boho- und Garten-Hochzeiten

8. Masken – Tiermasken, Superhelden-Masken, Vintage-Augenmasken

9. Luftballons mit Konfetti – Perfekt für bunte, fröhliche Fotos

10. Champagner-Gläser (Fake) – Sieht festlich aus und passt zu jeder Hochzeit

Wichtig: Qualität vor Quantität. Lieber 15 hochwertige, stabile Requisiten als 50 billige, die nach zwei Stunden kaputt sind. Achte darauf, dass die Requisiten stabil sind, sich gut halten lassen und nicht zu schwer sind. Niemand möchte ein Requisit halten, das nach 10 Sekunden schon runterfällt.

DIY-Requisiten: Schritt-für-Schritt-Anleitungen & Druckvorlagen

Du kannst viele Requisiten einfach selbst machen – das spart Geld und gibt deiner Photo Booth eine persönliche Note. Hier sind drei einfache DIY-Ideen:

1. Schilder mit Sprüchen

Material: Pappe oder Holzstäbe, Druckvorlagen, Klebstoff, Schere Anleitung: Suche online nach kostenlosen Druckvorlagen für Photobooth-Schilder (z. B. auf Pinterest oder Etsy). Drucke sie auf festem Papier (mind. 200g/m²) aus. Schneide die Schilder aus und klebe sie auf Pappe, damit sie stabiler werden. Befestige sie mit Heißkleber an Holzstäben oder Schaschlikspießen. Fertig! Du kannst auch eigene Sprüche mit Canva gestalten und ausdrucken.

2. Schnurrbärte und Lippen am Stiel

Material: Schwarze und rote Pappe, Druckvorlagen, Holzstäbe, Kleber

Anleitung: Drucke Schnurrbart- und Lippen-Vorlagen aus (online kostenlos verfügbar). Übertrage die Formen auf schwarze bzw. rote Pappe und schneide sie aus. Klebe die Formen auf Holzstäbe – fertig ist die Requisite. Tipp: Mache mehrere Varianten (dünner Schnurrbart, breiter Bart, Kussmund, lächelnde Lippen), damit es abwechslungsreich wird.

3. Personalisierte Bilderrahmen

Material: Leichter Holzrahmen oder Papprahmen, Farbe, Glitzer, Aufkleber Anleitung: Kaufe einen einfachen Holzrahmen ohne Glas (z. B. im Baumarkt). Bemale ihn in euren Hochzeitsfarben und dekoriere ihn mit Glitzer, Aufklebern oder Blumen. Schreibe euren Namen und das Hochzeitsdatum auf den Rahmen. Deine Gäste halten den Rahmen vors Gesicht und schauen durch – ein einfacher, aber schöner Effekt.

Online findest du Hunderte kostenlose Druckvorlagen für Photobooth-Requisiten. Achte darauf, dass du sie auf stabilem Papier druckst (mind. 200g/m²) oder sie nach dem Ausdrucken auf Pappe klebst, damit sie nicht sofort knicken.

Organisation der Requisiten: Kisten, Schilder, Hygienetipps

Die Organisation der Requisiten wird oft unterschätzt. Wenn sie einfach auf einem Tisch herumliegen, sieht es chaotisch aus und deine Gäste wissen nicht, was sie nehmen dürfen. Eine klare, einladende Präsentation macht den Unterschied.

Kisten und Körbe: Stelle die Requisiten in hübschen Holzkisten, Körben oder Vintage-Koffern bereit. Das sieht nicht nur besser aus, sondern sorgt auch dafür, dass die Requisiten organisiert bleiben. Beschrifte die Kisten (z. B. „Hüte", „Brillen", „Schilder"), damit deine Gäste schnell finden, was sie suchen.

Schilder und Anweisungen: Stelle ein kleines Schild auf: „Bedient euch! Schnappt euch Requisiten und habt Spaß!" Das klingt banal, aber es hilft scheuen Gästen, die Hemmschwelle zu überwinden. Ohne klare Einladung trauen sich viele nicht, die Requisiten zu nehmen.

Hygiene: Ein oft übersehenes Thema. Requisiten, die viele Gäste nutzen, sollten regelmäßig gereinigt werden. Stelle Desinfektionstücher bereit und ein kleines Schild mit „Bitte nach Nutzung reinigen". Bei Lippen- und Schnurrbart-Requisiten am Stiel ist das kein großes Problem, bei Masken oder Brillen schon eher. Kaufe am besten mehrere Exemplare derselben Requisite, damit du sie zwischendurch austauschen kannst.

Nachschub-Plan: Wenn deine Hochzeit groß ist (100+ Gäste), sollte jemand zwischendurch nach den Requisiten schauen. Sind sie noch ordentlich aufgeräumt? Liegen kaputte Teile rum? Funktioniert alles? Bei gemieteten Photobooths übernimmt das meist der Betreuer, bei DIY musst du jemanden beauftragen (z. B. einen Trauzeugen oder ein Familienmitglied).

DIY-Photo-Booth: Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Selbstmachen

Eine DIY-Photo-Booth zu bauen ist ein spannendes Projekt, das dir viel Geld sparen kann. Mit der richtigen Planung, ein bisschen technischem Verständnis und den passenden Materialien bekommst du eine Photo Booth, die genauso viel Spaß macht wie eine gemietete – nur eben viel persönlicher.

Diese Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess: von der Materialbeschaffung über den Aufbau bis zum Testlauf. Am Ende hast du ein funktionierendes System, das deine Gäste begeistern wird.

Materialliste mit groben Kosten für DIY-Photobooth

Hier ist eine vollständige Einkaufsliste mit realistischen Kostenangaben für eine einfache, aber funktionale DIY-Photo-Booth:

Kamera & Technik:

Tablet mit guter Kamera (falls nicht vorhanden): 200-400€ (oder vorhandenes nutzen)

Stativ für Tablet/Kamera: 30-60€

Bluetooth-Fernauslöser oder Timer-App: 10-20€ (oder kostenlose App)

Photo-Booth-App (Simple Booth, DSLR Booth): 10-50€

Beleuchtung:

LED-Dauerlichtlampe mit Softbox: 80-120€

Oder: Ring Light (günstigere Alternative): 40-70€

Hintergrund:

Stoff-Hintergrund (Leinen, Pailletten, etc.): 30-80€

Hintergrund-Stange mit Stativen: 40-70€

Oder: DIY-Hintergrund aus Holzpalette + Stoff: 20-40€

Requisiten & Deko:

Requisiten-Set gekauft: 20-40€

Oder: DIY-Requisiten (Pappe, Holzstäbe, Druckvorlagen): 10-20€

Kisten/Körbe für Requisiten: 15-30€

Drucker (optional):

Canon Selphy oder ähnlicher Thermodrucker: 100-150€

Fotopapier (ca. 100 Ausdrucke): 30-40€

Sonstiges:

Verlängerungskabel + Mehrfachsteckdose: 15-25€

Klebeband, Kabelbinder, Beschwerung für Stativ: 10-20€

Schilder und Dekoration: 10-30€

Gesamtkosten ohne Drucker: ca. 250-500€ Gesamtkosten mit Drucker: ca. 400-700€

Wenn du bereits ein Tablet oder eine Kamera besitzt, sparst du 200-400€. Viele Materialien (Stativ, Beleuchtung, Hintergrund) kannst du auch nach der Hochzeit weiterverkaufen oder für andere Events nutzen.

Fragen? Wir haben Antworten.

Häufig gestellte Fragen

Du möchtest mehr erfahren? Schaue dir unsere FAQ zum Thema des Blog-Beitrags Photo Booth Hochzeit: Mieten, DIY & Ideen für 2026 an. Solltest du noch Fragen haben, kannst du dich jederzeit gerne bei uns melden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Fotobox, einer Photobooth und einer Selfie-Station?

Die Begriffe werden oft synonym verwendet, meinen aber leicht unterschiedliche Dinge. Eine klassische Fotobox ist ein geschlossener Kasten mit Vorhang, in dem 2 bis 4 Personen Platz finden – ähnlich einem modernen Passbildautomaten. Eine Photobooth ist ein offenes System aus Kamera, Stativ und Hintergrund, bei dem größere Gruppen gemeinsam fotografiert werden können. Eine Selfie-Station ist die einfachste Variante: meist nur ein Tablet auf einem Stativ mit ein paar Requisiten, ohne Drucker. Für Hochzeiten sind offene Photobooths am beliebtesten, weil sie flexibler sind und mehr Gäste gleichzeitig einbinden.