Hochzeits-Glossar: Die wichtigsten Hochzeitsbegriffe von A-Z

Im Hochzeits-Glossar – Die wichtigsten Hochzeitsbegriffe von A-Z findest du kompakte Erklärungen zu traditionellen Bräuchen, modernen Trends und praktischen Planungsdetails, damit du bei Dienstleistern und in Gesprächen sicher agierst. Stilvolle Beispiele und Umsetzungstipps machen die Begriffe direkt anwendbar.
Hochzeits-Glossar: Die wichtigsten Hochzeitsbegriffe von A-Z
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Du planst deine Hochzeit und stolperst immer wieder über Begriffe wie "Save-the-Date", "Freie Trauung" oder "Something Blue"? Oder möchtest du endlich verstehen, was genau eine "Brautentführung" ist oder warum das "Aufgebot" wichtig sein könnte? Die Hochzeitsplanung bringt eine Vielzahl an Fachbegriffen mit sich – von traditionellen Bräuchen über moderne Trends bis hin zu organisatorischen Details.

Was ist ein Hochzeits-Glossar und warum brauchst du es?

Ein Hochzeits-Glossar ist dein persönliches Nachschlagewerk für alle Begriffe rund um deine Hochzeit. Es erklärt dir die Bedeutung von traditionellen Hochzeitswörtern wie "Morgengabe" oder "Reis werfen", modernen Trends wie "First Look" oder "Photo Booth" und wichtigen Fachbegriffen aus der Hochzeitsbranche – von der "Freien Trauung" bis zum "Ehevertrag".

Nach Jahren Erfahrung in der Hochzeitsbranche und unzähligen Gesprächen mit Bräuten wissen wir, wie überwältigend die Fülle an Informationen sein kann. Viele Hochzeitsbegriffe werden unterschiedlich verwendet oder haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Manche Traditionen wie das "Baumstamm sägen" oder "Spalier stehen" sind regional unterschiedlich, andere stammen aus dem englischsprachigen Raum und werden heute auch bei deutschen Hochzeiten verwendet.

Wenn du diese Begriffe nicht kennst, kann das zu Missverständnissen mit deinem Hochzeitsfotografen, dem Floristen oder der Location führen – oder dazu, dass du wichtige Aspekte deiner Hochzeit übersiehst. Viele dieser Begriffe sind eng mit traditionellen Hochzeitsbräuchen und Hochzeitsritualen verknüpft, die regional unterschiedlich gepflegt werden.

So nutzt du unser Hochzeits-Lexikon optimal

Unser Hochzeits-Glossar ist alphabetisch von A bis Z aufgebaut, damit du schnell und unkompliziert die Hochzeitsbegriffe findest, die du suchst. Von "Aufgebot" über "Brautstrauß" und "Candy Bar" bis hin zu "Wunderkerzen" – jeder Begriff wird verständlich erklärt, ohne komplizierte Fachsprache, dafür mit praktischen Hinweisen zur Umsetzung.

So hilft dir das Hochzeits-Lexikon konkret:

  • Schnelle Orientierung: Finde sofort die Definition von Begriffen wie "Traubogen", "Ringkissen" oder "Menükarte", die dir in der Hochzeitsplanung begegnen
  • Stilsicherheit: Verstehe die Unterschiede zwischen verschiedenen Hochzeitsstilen wie "Boho-Hochzeit", "Vintage-Hochzeit", "Strandhochzeit" oder "Winterhochzeit"
  • Planungshilfe: Erfahre, welche Traditionen wie "Brautstraußwerfen", "Tortenanschnitt" oder "Eröffnungstanz" zu deiner Hochzeit passen könnten
  • Zeitmanagement: Nutze Begriffe wie "Save-the-Date", "Getting Ready" oder die 6 Monate vor der Hochzeit Checkliste für deine Planung
  • Inspiration: Entdecke neue Ideen wie "First Look", "Fotobox" oder "Sweet Table", an die du vielleicht noch nicht gedacht hast
  • Kommunikation: Sprich die gleiche Sprache wie dein Hochzeitsplaner, Videograf oder deine Trauzeugen und vermeide Missverständnisse

Ob du nach der Definition von klassischen Elementen wie dem Strumpfband oder dem Brautschmuck suchst, wissen möchtest, was "Kirchenheft" oder "Hochzeitspapeterie" bedeutet, oder dich fragst, welche Haarkämme, Haarnadeln oder Kronen zu deiner Brautfrisur passen – hier findest du alle Antworten kompakt und verständlich aufbereitet.

Die wichtigsten Hochzeitsbegriffe von A bis Z

In unserem umfassenden Hochzeits-Glossar haben wir über 100 wichtige Hochzeitswörter für dich zusammengestellt. Von A wie "Aufgebot" über B wie "Brautkleid", "Budget" und "Blumenkinder", über F wie "Flitterwochen" und "Freie Trauung", bis Z wie "Zeremonie" – jeder Begriff wird leicht verständlich erklärt.

Du erfährst nicht nur die reine Definition, sondern auch praktische Tipps zur Umsetzung und welche Rolle der jeweilige Begriff in deiner Hochzeitsplanung spielen kann. Ob es um wichtige Dienstleister wie den "Hochzeitsfotografen", die "Floristin" oder den "Wedding Planner" geht, um Accessoires wie "Schleier", "Diadem", "Haarband" oder "Haarreif", oder um organisatorische Details wie "Sitzordnung", "Gästeliste" oder "Dresscode" – alles ist übersichtlich erklärt.

Besonders hilfreich: Viele Begriffe sind thematisch miteinander verknüpft. So verstehst du nicht nur einzelne Hochzeitsbegriffe, sondern auch die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Elementen deiner Hochzeit. Wenn du zum Beispiel mehr über "Haarschmuck" erfahren möchtest, findest du im Glossar auch verwandte Begriffe wie "Haarkamm", "Haarnadeln", "Haarranke", "Haarreif" oder "Krone".

Nutze das Glossar als dein persönliches Hochzeits-Lexikon während der gesamten Planungsphase – von der "Verlobung" und dem "Heiratsantrag" über die Auswahl von "Brautkleid" und Brautaccessoires bis hin zum großen Tag mit "Trauung", "Hochzeitsfeier" und "Flitterwochen". So behältst du den Überblick über alle wichtigen Hochzeitsbegriffe und kannst deine Traumhochzeit selbstbewusst und gut informiert planen.

Hochzeits-Glossar: Die wichtigsten Hochzeitsbegriffe von A-Z im Überblick

Entdecke unsere übersichtliche Auflistung und lass dich inspirieren.

6 Monate vor der Hochzeit

  • Zeitplan
  • Organisation

Sechs Monate vor der Hochzeit geht es in die heiße Planungsphase. Jetzt werden die letzten Dienstleister gebucht, die Einladungen vorbereitet, das Outfit finalisiert und Details wie Deko, Musik und Ablauf geplant. Eine gute Checkliste hilft, nichts zu vergessen.

Tipp

Macht euch eine Prioritätenliste: Was muss unbedingt jetzt passieren, was kann noch warten? So vermeidet ihr unnötigen Stress.

Aufgebot

  • Rechtliches
  • Standesamt

Das Aufgebot – heute offiziell „Anmeldung der Eheschließung“ – ist die formale Beantragung der Trauung beim Standesamt. Dafür müssen beide Partner persönlich erscheinen und verschiedene Dokumente vorlegen: Geburtsurkunde, Personalausweis und ggf. Nachweise über frühere Ehen. Die Anmeldung ist sechs Monate gültig.

Tipp

Vereinbart den Termin beim Standesamt frühzeitig und fragt vorher, welche Unterlagen genau benötigt werden – das spart euch einen zweiten Gang.

Baumstamm sägen

  • Tradition
  • Teamwork

Das Baumstammsägen ist ein beliebter deutscher Hochzeitsbrauch. Direkt nach der Trauung sägt das Brautpaar gemeinsam einen Baumstamm durch – als Symbol für die erste gemeinsame Herausforderung in der Ehe. Wichtig: Beide müssen gleichmäßig ziehen, sonst klemmt die Säge. Teamwork von Anfang an.

Tipp

Achtet auf die Kleidung – Sägespäne und Brautkleid sind keine ideale Kombination. Eine Schürze oder ein Tuch schützt das Outfit.

Blumenkinder

  • Tradition
  • Kinder

Blumenkinder streuen nach der Trauung Blütenblätter auf den Weg des Brautpaares. Der Brauch soll Fruchtbarkeit und eine glückliche Ehe symbolisieren. Meist übernehmen Kinder aus der Familie diese Aufgabe – ausgestattet mit kleinen Körbchen voller Blütenblätter. Ein bezaubernder Moment, der auf Fotos besonders schön wirkt.

Tipp

Klärt vorher mit der Location und dem Standesamt, ob Blütenblätter erlaubt sind. Viele Kirchen und Standesämter erlauben nur Kunstblüten oder Seifenblasen.

Blumenschmuck

  • Dekoration
  • Blumen

Blumenschmuck umfasst alle floralen Dekorationselemente der Hochzeit – von der Tischdeko über den Brautstrauß bis zu Blumenbögen am Altar. Die Blumenauswahl hängt von Jahreszeit, Farbpalette und Budget ab. Saisonale Blumen sehen nicht nur frischer aus, sondern sind auch günstiger.

Tipp

Setzt auf saisonale Blumen und ergänzt mit Trockenblumen oder Eukalyptus – das spart Kosten und sieht trotzdem wunderschön aus.

Boho-Hochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Natur

Eine Boho-Hochzeit steht für einen unbeschwerten, naturnahen Stil mit viel Liebe zum Detail. Typisch sind Outdoor-Locations, Trockenblumen, Makramee-Deko, fließende Brautkleider und natürlicher Haarschmuck. Der Bohemian-Stil verbindet Romantik mit Lässigkeit und ist perfekt für Paare, die es ungezwungen mögen.

Tipp

Setzt auf natürliche Materialien und warme Erdtöne. Ein Boho-Look lebt von bewusster Unperfektion – alles darf ein bisschen wild und frei wirken.

Braut-Make-up

  • Beauty
  • Braut

Das Braut-Make-up soll die natürliche Schönheit der Braut unterstreichen und den ganzen Tag – und Abend – halten. Wasserfeste Produkte und gutes Setting-Spray sind Pflicht, besonders wenn Freudentränen fließen. Ein professionelles Make-up gibt Sicherheit und sorgt für ein makelloses Ergebnis auf Fotos.

Tipp

Bucht ein Probe-Make-up und testet es unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Tageslicht und Kunstlicht lassen Farben unterschiedlich wirken.

Brautaccessoires

  • Accessoire
  • Braut

Brautaccessoires sind alle schmückenden Details, die den Brautlook vervollständigen: Haarschmuck, Schleier, Strumpfband, Ohrringe, Armband, Tasche und mehr. Die richtige Kombination macht den Unterschied zwischen einem schönen und einem perfekten Outfit. Weniger ist dabei oft mehr.

Tipp

Kauft eure Brautaccessoires erst, wenn das Kleid feststeht. So könnt ihr alles aufeinander abstimmen und Fehlkäufe vermeiden.

Brautentführung

  • Tradition
  • Feiern

Die Brautentführung ist ein traditioneller Hochzeitsbrauch, bei dem die Braut von Freunden oder Verwandten „entführt“ und in eine nahegelegene Kneipe gebracht wird. Der Bräutigam muss sie suchen und die Zeche zahlen. In manchen Regionen wird stattdessen der Bräutigam entführt. Der Brauch wird heute seltener praktiziert.

Tipp

Sprecht vorher mit dem Brautpaar ab, ob sie diesen Brauch wünschen – nicht jedes Paar möchte während der Feier getrennt werden.

Brautfrisur

  • Frisur
  • Styling
  • Haarschmuck

Die Brautfrisur rundet den gesamten Hochzeitslook ab. Ob hochgesteckter Dutt, romantische Locken, halboffenes Haar oder ein lässiger Boho-Zopf – die Frisur sollte zum Kleid, zum Haarschmuck und zum persönlichen Stil passen. Ein Probe-Styling beim Friseur vorab ist empfehlenswert.

Tipp

Macht ein Probe-Styling mit eurem Haarschmuck und Schleier, damit ihr seht, wie alles zusammen wirkt – und nehmt Bilder als Referenz mit.

Brautjungfern

  • Tradition
  • Styling

Brautjungfern sind enge Freundinnen oder Verwandte der Braut, die sie am Hochzeitstag begleiten. Traditionell tragen sie einheitliche Kleider und unterstützen die Braut bei den Vorbereitungen. Der Brauch stammt ursprünglich daher, böse Geister abzulenken, die die Braut bedrohen könnten.

Tipp

Stimmt die Farbe der Brautjungfernkleider auf euer Hochzeitskonzept ab – und gebt den Mädels genug Spielraum beim Schnitt, damit sich jede wohlfühlt.

Brautkleid

  • Mode
  • Braut

Das Brautkleid ist für viele Bräute das emotionalste Kleidungsstück ihres Lebens. Von der schlichten A-Linie über das romantische Spitzenkleid bis zum modernen Jumpsuit – die Auswahl ist riesig. Wichtig ist, dass ihr euch darin wohlfühlt und es zu eurem Hochzeitsstil passt.

Tipp

Beginnt die Brautkleidsuche etwa 9–12 Monate vor der Hochzeit. Maßanfertigungen und Änderungen brauchen Zeit.

Brautmodengeschäft

  • Dienstleister
  • Mode

Ein Brautmodengeschäft ist ein spezialisiertes Fachgeschäft für Brautkleider und Accessoires. Hier werdet ihr professionell beraten, könnt verschiedene Schnitte anprobieren und bekommt das Kleid auf Maß angepasst. Termine sollten vorab vereinbart werden, da die Beratung meist 1–2 Stunden dauert.

Tipp

Probiert verschiedene Schnitte an, die ihr euch vielleicht gar nicht vorstellen konntet – oft überrascht ein unerwarteter Stil positiv.

Brautschmuck

  • Accessoire
  • Schmuck

Brautschmuck umfasst alle Schmuckstücke, die das Brautoutfit vervollständigen: Ohrringe, Kette, Armband und ggf. Haarschmuck. Die Kunst liegt darin, Akzente zu setzen, ohne zu überladen. Der Schmuck sollte mit dem Kleid, dem Haarschmuck und dem Gesamtkonzept der Hochzeit harmonieren.

Tipp

Weniger ist oft mehr: Ein auffälliges Statement-Piece (z. B. Ohrringe) reicht – den Rest haltet ihr dezent.

Brautschuhe

  • Mode
  • Komfort

Die Brautschuhe müssen zwei Dinge vereinen: gut aussehen und bequem sein. Schließlich steht und tanzt ihr den ganzen Tag. Ob elegante Pumps, flache Ballerinas oder Boho-Sandalen – wählt ein Paar, das zu eurem Kleid passt und in dem ihr euch sicher bewegen könnt.

Tipp

Lauft eure Brautschuhe unbedingt vorher ein – am besten auf dem gleichen Untergrund wie am Hochzeitstag. Und stellt ein bequemes Wechselpaar für die Party bereit.

Brautstrauß

  • Blumen
  • Styling

Der Brautstrauß ist das wohl bekannteste Accessoire der Braut. Traditionell überreicht der Bräutigam den Strauß am Morgen der Hochzeit. Die Blumenauswahl richtet sich nach Jahreszeit, Farbkonzept und persönlichem Geschmack – von klassischen Rosen bis zu wilden Wiesenblumen im Boho-Stil.

Tipp

Besprecht eure Vorstellungen mit einem Floristen und bringt Bilder eures Kleides mit. So kann der Strauß perfekt auf euren Look abgestimmt werden.

Brautstrauß trocknen

  • Erinnerung
  • Blumen

Viele Bräute möchten ihren Brautstrauß als Erinnerung aufbewahren. Dafür gibt es verschiedene Methoden: klassisches Kopfüber-Trocknen, Pressen zwischen Büchern, Konservierung in Epoxidharz oder professionelle Gefriertrocknung. So bleibt ein Stück des Hochzeitstages für immer erhalten.

Tipp

Beginnt mit dem Trocknen so schnell wie möglich nach der Hochzeit – am besten noch am selben Abend. Je frischer die Blumen, desto besser das Ergebnis.

Brautstraußwerfen

  • Tradition
  • Feiern

Das Brautstraußwerfen ist einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche: Die Braut wirft ihren Strauß rücklings in eine Gruppe unverheirateter Gäste. Wer ihn fängt, soll als Nächstes heiraten. Heute wird meist ein separater Wurfstrauß verwendet, damit der Brautstrauß als Andenken erhalten bleibt.

Tipp

Kündigt das Brautstraußwerfen rechtzeitig an, damit sich alle unverheirateten Gäste versammeln können – und der Fotograf bereitsteht.

Brautvater

  • Familie
  • Zeremonie

Der Brautvater hat traditionell die ehrenvolle Aufgabe, die Braut zum Altar zu führen. Dieser symbolische Gang gehört zu den emotionalsten Momenten jeder Hochzeit. Oft hält der Brautvater auch eine bewegende Rede bei der Feier. In modernen Varianten begleiten beide Elternteile die Braut.

Tipp

Besprecht vorher, ob und wie der Gang zum Altar stattfinden soll. Nicht jede Braut möchte „übergeben“ werden – findet eine Form, die zu euch passt.

Budget

  • Kosten
  • Finanzen
  • Organisation

Das Hochzeitsbudget ist der finanzielle Rahmen, den ein Paar für seine Hochzeit festlegt. Eine realistische Planung hilft, Prioritäten zu setzen und unangenehme Überraschungen zu vermeiden. In Deutschland liegt das durchschnittliche Hochzeitsbudget zwischen 15.000 und 30.000 Euro – je nach Region, Gästeanzahl und persönlichen Wünschen.

Tipp

Legt gleich zu Beginn einen Puffer von etwa 10–15 % ein. Es kommen fast immer Kosten dazu, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte.

Buffet & Catering

  • Essen
  • Organisation

Das Catering ist einer der größten Posten im Hochzeitsbudget – und einer der wichtigsten für zufriedene Gäste. Ob gesetztes Menü, Buffet oder Foodtrucks: Die Auswahl hängt von Location, Budget und persönlichem Geschmack ab. Gutes Essen bleibt in Erinnerung.

Tipp

Fragt vorab Unverträglichkeiten und Ernährungsweisen ab (vegetarisch, vegan, Allergien). Ein guter Caterer bietet flexible Alternativen an.

Candy Bar / Sweet Table

  • Essen
  • Dekoration

Eine Candy Bar ist ein liebevoll dekorierter Nasch-Tisch auf der Hochzeitsfeier. Gefüllt mit Süßigkeiten, Cupcakes, Macarons und anderen Leckereien im Farbkonzept der Hochzeit, ist sie ein optisches Highlight und bei Gästen jeden Alters beliebt. Oft dient sie auch als Ergänzung oder Alternative zur Hochzeitstorte.

Tipp

Rechnet mit ca. 200–300 g Süßigkeiten pro Gast und stellt kleine Tütchen bereit, damit Gäste sich etwas für zu Hause mitnehmen können.

Checkliste

  • Organisation
  • Zeitplan

Eine Hochzeitscheckliste ist das wichtigste Planungstool für Brautpaare. Sie listet alle Aufgaben nach Zeitpunkten geordnet auf – von der Locationsuche über die Einladungen bis hin zum letzten Feinschliff am Hochzeitstag. So behaltet ihr den Überblick und vergesst nichts Wichtiges.

Tipp

Beginnt mindestens 12 Monate vor der Hochzeit mit den ersten Punkten. Beliebte Locations und Fotografen sind oft weit im Voraus ausgebucht.

Dankeskarten

  • Papeterie
  • Gäste

Dankeskarten werden nach der Hochzeit an die Gäste verschickt, um sich für ihr Kommen und ihre Geschenke zu bedanken. Oft werden sie mit einem schönen Hochzeitsfoto versehen. Sie sind eine liebevolle Geste und ein schöner Abschluss des Hochzeitserlebnisses.

Tipp

Verschickt die Dankeskarten innerhalb von 4–6 Wochen nach der Hochzeit, solange die Erinnerungen noch frisch sind. Ein persönlicher Satz pro Karte macht den Unterschied.

Diadem

  • Accessoire
  • Frisur

Ein Diadem ist ein kronenähnlicher Kopfschmuck, der der Braut einen königlichen Look verleiht. Es wird im Haar getragen und passt besonders gut zu romantischen oder klassisch-eleganten Hochzeiten. Moderne Diademe sind oft dezenter gestaltet als ihre historischen Vorbilder.

Tipp

Ein Diadem kommt besonders gut bei offenen oder halboffenen Frisuren zur Geltung – bei strengen Hochsteckfrisuren kann es leicht verloren wirken.

Dresscode

  • Mode
  • Gäste

Der Dresscode gibt den Gästen Orientierung, wie festlich sie sich kleiden sollen. Von „festlich-elegant“ über „Cocktail-Attire“ bis „Boho-Casual“: Eine klare Angabe auf der Einladung verhindert Unsicherheiten. So fühlen sich alle Gäste passend gekleidet und wohl.

Tipp

Schreibt den Dresscode klar auf die Einladung – und ergänzt bei Bedarf, ob bestimmte Farben gewünscht oder unerwünscht sind (z. B. kein Weiß).

Eheliche Pflichten

  • Rechtliches
  • Wissen

Mit der Eheschließung gehen bestimmte rechtliche Pflichten einher: die eheliche Lebensgemeinschaft, gegenseitige Fürsorge- und Unterhaltspflichten sowie die gemeinsame Verantwortung für den Haushalt. Im deutschen Recht sind diese in den §§ 1353–1362 BGB geregelt. Frühere Vorstellungen von „ehelichen Pflichten“ sind heute überholt.

Tipp

Informiert euch gemeinsam über eure rechtlichen Rechte und Pflichten als Ehepaar – ein kurzer Blick ins Familienrecht schafft Klarheit.

Ehering / Trauring

  • Schmuck
  • Zeremonie

Eheringe sind universelle Symbole für Ehe und Liebe. Ihre runde, ungebrochene Form steht für die unendliche Verbindung zwischen den Partnern. Das Tragen des Rings beim Ja-Wort bindet das Paar symbolisch aneinander. In Deutschland wird der Ehering traditionell am Ringfinger der rechten Hand getragen.

Tipp

Plant genügend Zeit für die Ringauswahl ein – mindestens 3 Monate vor der Hochzeit. Gravuren und Sonderanfertigungen brauchen Vorlauf.

Ehevertrag

  • Rechtliches
  • Finanzen

Ein Ehevertrag regelt die finanziellen und rechtlichen Verhältnisse zwischen den Ehepartnern – etwa Gütertrennung, Unterhalt oder Versorgungsausgleich. Er wird beim Notar geschlossen und kann sowohl vor als auch während der Ehe abgeschlossen werden. Besonders bei Selbstständigen oder großen Vermögensunterschieden ist er sinnvoll.

Tipp

Sprecht offen über das Thema – ein Ehevertrag ist kein Misstrauensbeweis, sondern zeigt Verantwortungsbewusstsein. Lasst euch unabhängig beraten.

Einladungen

  • Papeterie
  • Gäste

Die Hochzeitseinladung ist mehr als nur eine Informationskarte – sie gibt den Gästen einen ersten Vorgeschmack auf den Stil der Feier. Sie enthält alle wichtigen Details: Datum, Uhrzeit, Ort, Dresscode und Antwortfrist. Ob klassisch in Papierform oder digital – die Einladung setzt den Ton für den großen Tag.

Tipp

Verschickt die Einladungen etwa 3–4 Monate vor der Hochzeit und setzt eine klare Antwortfrist, damit ihr frühzeitig planen könnt.

Eröffnungstanz

  • Feiern
  • Musik

Der Eröffnungstanz ist der erste Tanz des Brautpaares auf der Hochzeitsfeier – ein emotionaler Moment, auf den alle Gäste gespannt warten. Ob einstudierte Choreografie, klassischer Walzer oder ein entspannter Slow Dance: Der Tanz sollte zu euch passen und Spaß machen.

Tipp

Wenn ihr unsicher seid, nehmt ein paar Tanzstunden. Schon 3–4 Übungseinheiten reichen, um euch beim Eröffnungstanz sicher zu fühlen.

Farbkonzept / Hochzeitsmotto

  • Design
  • Dekoration

Das Farbkonzept zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Hochzeit – von den Einladungen über die Tischdeko bis zu den Brautjungfernkleidern. Beliebte Farbpaletten sind Blush & Gold, Sage Green, Dusty Blue oder Terracotta. Ein durchdachtes Farbkonzept sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.

Tipp

Legt euch auf 2–3 Hauptfarben und 1–2 Akzentfarben fest. Erstellt ein Moodboard (z. B. auf Pinterest), damit alle Dienstleister die gleiche Vision haben.

First Look

  • Fotografie
  • Romantik

Der First Look ist ein inszenierter Moment, bei dem sich das Brautpaar vor der Trauung zum ersten Mal im Hochzeitsoutfit sieht – meist nur zu zweit, begleitet vom Fotografen. Dieser intime Augenblick ermöglicht emotionale Fotos und nimmt dem Paar die Nervosität vor der Zeremonie.

Tipp

Plant den First Look an einem ruhigen, privaten Ort mit schönem Licht. Die Fotos aus diesem Moment gehören oft zu den emotionalsten des ganzen Tages.

Flitterwochen

  • Reise
  • Erholung

Die Flitterwochen – auch Honeymoon genannt – sind die erste gemeinsame Reise als Ehepaar. Ob Strandurlaub, Städtetrip oder Abenteuerreise: Die Flitterwochen sind die verdiente Auszeit nach dem Hochzeitsstress. Viele Paare reisen direkt nach der Hochzeit, andere planen die Reise bewusst etwas später.

Tipp

Bucht die Reise am besten schon während der Hochzeitsplanung – so habt ihr etwas, worauf ihr euch freuen könnt, wenn der Planungsstress zunimmt.

Florist / Floristin

  • Dienstleister
  • Blumen

Der Hochzeitsflorist kümmert sich um den gesamten Blumenschmuck: Brautstrauß, Tischdekoration, Blumenbogen, Anstecker und mehr. Ein guter Florist berät zu saisonalen Blumen, Farbkombinationen und Budget und setzt das Farbkonzept der Hochzeit gekonnt in Blumen um.

Tipp

Bringt zum Beratungstermin Bilder eurer Wunschdeko und ein Foto des Brautkleids mit. Je konkreter eure Vorstellungen, desto besser das Ergebnis.

Fotobox / Photo Booth

  • Unterhaltung
  • Erinnerung

Eine Fotobox (Photo Booth) ist eine Fotostation auf der Hochzeitsfeier, an der sich Gäste mit lustigen Requisiten selbst fotografieren können. Die Sofortbilder sind ein großer Spaß und gleichzeitig ein tolles Erinnerungsstück – oft werden die Fotos direkt ins Gästebuch eingeklebt.

Tipp

Stellt genügend Requisiten bereit (Hüte, Brillen, Schilder) und platziert die Fotobox in der Nähe des Gästebuchs – so landen die Bilder direkt drin.

Freie Trauung

  • Zeremonie
  • Persönlich

Eine freie Trauung ist eine individuell gestaltete Zeremonie ohne kirchliche oder standesamtliche Bindung. Ein freier Redner oder eine Rednerin gestaltet die Feier ganz nach euren Wünschen – mit persönlichen Geschichten, eigenen Ritualen und frei gewählten Texten. Rechtsgültig ist sie allerdings nicht.

Tipp

Sucht einen Redner, dessen Stil euch anspricht, und plant ein ausführliches Vorgespräch. Je persönlicher die Zeremonie, desto emotionaler wird sie.

Gästebuch

  • Erinnerung
  • Gäste

Das Gästebuch bewahrt die Glückwünsche und persönlichen Worte eurer Gäste für die Ewigkeit. Ob klassisches Buch, Polaroid-Wand, Puzzle oder Holzherzen – kreative Alternativen machen das Gästebuch zu einem besonderen Erinnerungsstück, das ihr immer wieder zur Hand nehmen könnt.

Tipp

Platziert das Gästebuch gut sichtbar mit Stiften und einer kurzen Anleitung. Bittet einen Trauzeugen, die Gäste aktiv darauf aufmerksam zu machen.

Gästeliste

  • Organisation
  • Gäste

Die Gästeliste legt fest, wer zur Hochzeit eingeladen wird. Sie hat direkten Einfluss auf das Budget, die Locationwahl und das Catering. Viele Paare unterschätzen, wie schnell die Liste wächst – ein klarer Rahmen von Anfang an spart später Kopfzerbrechen.

Tipp

Erstellt zuerst eine Must-have-Liste mit den engsten Personen. Alles darüber hinaus könnt ihr nach Budget und Platzangebot anpassen.

Gartenhochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Outdoor

Eine Gartenhochzeit findet unter freiem Himmel statt – im eigenen Garten, auf einem Landgut oder in einem botanischen Garten. Sie besticht durch natürliches Grün, Blumenpracht und eine entspannte Atmosphäre. Der romantische Charme einer Gartenfeier lässt sich mit nahezu jedem Hochzeitsstil verbinden.

Tipp

Plant unbedingt eine Regenalternative: ein Zelt, ein Pavillon oder eine Scheune in der Nähe. Das Wetter lässt sich leider nicht buchen.

Gastgeschenk

  • Gäste
  • Erinnerung

Gastgeschenke sind kleine Aufmerksamkeiten, mit denen das Brautpaar seinen Gästen für ihr Kommen dankt. Von personalisierten Plätzchen über Samenbomben bis zu kleinen Fläschchen mit Likör – das Geschenk sollte zum Hochzeitsthema passen und eine nette Erinnerung sein.

Tipp

Selbstgemachte Gastgeschenke kommen besonders gut an und müssen nicht teuer sein. Ein persönlicher Touch zählt mehr als der Preis.

Gelübde

  • Zeremonie
  • Persönlich

Das Ehegelübde ist das persönliche Versprechen, das sich die Partner während der Trauung geben. Ob traditionell mit dem klassischen „Ja, ich will“ oder selbst geschrieben – die eigenen Worte machen die Zeremonie besonders emotional und einzigartig.

Tipp

Schreibt eure Gelübde rechtzeitig und übt sie laut vor dem Spiegel. So fühlt ihr euch am großen Tag sicherer und könnt den Moment genießen.

Getting Ready

  • Vorbereitung
  • Fotografie

Getting Ready bezeichnet die Vorbereitungsphase am Hochzeitsmorgen: Frisur, Make-up, Anziehen des Brautkleids – oft begleitet von den engsten Freundinnen und der Familie. Für viele Bräute ist das Getting Ready ein emotionaler Höhepunkt, den der Hochzeitsfotograf gerne dokumentiert.

Tipp

Plant mindestens 3–4 Stunden fürs Getting Ready ein. Legt einen Zeitplan fest und sorgt für gutes Licht, Snacks und entspannte Musik.

Haarband

  • Accessoire
  • Frisur

Ein Haarband zur Hochzeit ist ein vielseitiges Accessoire, das sowohl schlicht als auch glamourös wirken kann. Ob aus Spitze, mit Perlen besetzt oder aus feinem Satin – es lässt sich in verschiedene Frisuren integrieren und passt zu vielen Hochzeitsstilen, von Vintage bis Boho.

Tipp

Ein Haarband ist eine gute Wahl, wenn ihr euer Haar offen tragen möchtet und trotzdem einen besonderen Akzent setzen wollt.

Haarkamm

  • Accessoire
  • Frisur

Ein Haarkamm ist ein beliebtes Braut-Haaraccessoire, das seitlich oder am Hinterkopf in die Frisur gesteckt wird. Verziert mit Perlen, Kristallen oder zarten Blättern, setzt er einen eleganten Akzent. Haarkämme eignen sich besonders für Hochsteckfrisuren und halboffenes Haar.

Tipp

Testet den Haarkamm beim Probe-Styling, damit der Friseur ihn optimal platzieren kann. Er sollte sicher sitzen, ohne zu drücken.

Haarnadeln

  • Accessoire
  • Frisur

Haarnadeln sind dezente, feine Haaraccessoires, die einzeln oder als Set in die Frisur gesteckt werden. Mit Perlen, kleinen Blüten oder Kristallen verziert, sorgen sie für funkelnde Akzente im Haar. Der Vorteil: Sie lassen sich flexibel platzieren und passen zu fast jeder Frisur.

Tipp

Verteilt mehrere Haarnadeln locker über die Frisur für einen natürlichen, verspielten Look – wie kleine Sterne im Haar.

Haarranke

  • Accessoire
  • Frisur

Eine Haarranke ist ein flexibler, drahtbasierter Haarschmuck, der sich um Zöpfe, Dutts oder lose Strähnen winden lässt. Mit Perlen, kleinen Blüten oder Blättern verziert, schmiegt sie sich organisch an die Frisur an. Haarranken sind besonders bei Boho- und Vintage-Hochzeiten beliebt.

Tipp

Lasst die Haarranke vom Friseur einarbeiten – so sitzt sie den ganzen Tag perfekt und ihr müsst nichts nachjustieren.

Haarreif

  • Accessoire
  • Frisur

Ein Haarreif für die Hochzeit ist eine elegante Alternative zum klassischen Schleier. Er umrahmt das Gesicht und gibt der Frisur Struktur. Verziert mit Perlen, Kristallen oder Blütenranken, passt er sowohl zu offenen als auch zu hochgesteckten Frisuren.

Tipp

Ein Haarreif eignet sich besonders gut für Bräute mit kürzerem Haar, die auf einen Schleier verzichten möchten.

Haarschmuck

  • Accessoire
  • Frisur
  • Braut

Haarschmuck verleiht der Brautfrisur das gewisse Etwas. Ob zarter Haarkamm mit Perlen, funkelndes Diadem, romantische Haarnadeln oder eine verspielte Haarranke – das passende Stück verbindet Frisur und Gesamtlook harmonisch. Braut-Haarschmuck gibt es in vielen Stilen: von klassisch-elegant über Vintage bis Boho.

Tipp

Wählt euren Haarschmuck erst, wenn Kleid und Frisur feststehen. So könnt ihr das perfekte Stück auswählen, das alles zusammenbringt.

Heiratsantrag

  • Romantik
  • Meilenstein

Der Heiratsantrag ist der Moment, in dem ein Partner dem anderen die große Frage stellt: „Willst du mich heiraten?“ Ob romantisch bei Kerzenschein, bei einer Reise oder ganz spontan im Alltag – der Antrag ist oft der Startschuss für die Hochzeitsplanung und eine Geschichte, die das Paar immer wieder erzählen wird.

Tipp

Der perfekte Antrag muss nicht aufwendig sein – wichtig ist, dass er von Herzen kommt und zu euch als Paar passt.

Hochzeitsauto

  • Transport
  • Tradition

Das Hochzeitsauto bringt das Brautpaar stilvoll zur Trauung oder zur Feier. Vom geschmückten Oldtimer über eine elegante Limousine bis zum VW-Bulli im Boho-Stil – das Fahrzeug kann ein echtes Highlight sein. Die Dekoration mit Blumen, Bändern oder Blechdosen gehört traditionell dazu.

Tipp

Bucht das Auto frühzeitig und klärt die Route vorab. Denkt auch an Parkplätze und daran, wer das Auto nach der Feier zurückbringt.

Hochzeitsbräuche

  • Tradition
  • Ritual

Hochzeitsbräuche sind Traditionen und Rituale, die einer Hochzeit ihren besonderen Charakter geben. Von Reis werfen über Baumstammsägen bis zum Brautstraußwerfen – viele Bräuche haben eine lange Geschichte und symbolische Bedeutung. Welche Traditionen ihr aufgreift, entscheidet ihr ganz nach eurem Geschmack.

Tipp

Ihr müsst nicht jeden Brauch mitmachen. Wählt die Traditionen aus, die zu euch passen, und lasst den Rest getrost weg.

Hochzeitsfeier

  • Feiern
  • Ablauf

Die Hochzeitsfeier ist der gesellige Teil nach der Trauung. Hier wird gegessen, getanzt, gelacht und gefeiert. Ein guter Ablaufplan sorgt dafür, dass alle Programmpunkte – vom Sektempfang über die Reden bis zum Eröffnungstanz – harmonisch ineinandergreifen.

Tipp

Plant zwischen den Programmpunkten genügend Pausen ein. Gäste brauchen Zeit zum Ankommen, Plaudern und Genießen.

Hochzeitsfotograf

  • Dienstleister
  • Erinnerung

Der Hochzeitsfotograf hält die schönsten Momente eures Tages in Bildern fest – von den Vorbereitungen am Morgen bis zur ausgelassenen Party am Abend. Sein Stil (dokumentarisch, inszeniert, Fine Art) sollte zu euren Vorstellungen passen. Die Fotos sind später eine der wertvollsten Erinnerungen.

Tipp

Schaut euch ganze Hochzeitsreportagen an, nicht nur die Highlights. So seht ihr, wie der Fotograf auch in schwierigen Lichtsituationen arbeitet.

Hochzeitsgeschenke

  • Gäste
  • Tradition

Hochzeitsgeschenke sind die Gaben der Gäste an das Brautpaar. Immer beliebter wird eine Wunschliste (Wedding Registry) oder die Bitte um Geldgeschenke – etwa für die Flitterwochen. Traditionell wurden Haushaltsgegenstände geschenkt. Heute sind viele Paare offen für kreative und persönliche Geschenkideen.

Tipp

Kommuniziert eure Geschenkwünsche klar – ob über eine Wunschliste, eine charmante Karte in der Einladung oder eine kleine Website.

Hochzeitspapeterie

  • Papeterie
  • Design

Zur Hochzeitspapeterie gehören alle gedruckten Elemente rund um die Hochzeit: Save-the-Date-Karten, Einladungen, Kirchenhefte, Menükarten, Tischkärtchen und Danksagungen. Ein einheitliches Design zieht sich idealerweise wie ein roter Faden durch alle Drucksachen und unterstreicht den Stil der Feier.

Tipp

Entscheidet euch früh für ein einheitliches Designkonzept (Farben, Schriften, Motive) – das spart später Zeit und wirkt professionell.

Hochzeitsplaner / Wedding Planner

  • Dienstleister
  • Organisation

Ein Hochzeitsplaner (Wedding Planner) übernimmt die Organisation der Hochzeit – teilweise oder komplett. Er kümmert sich um Locationsuche, Dienstleister-Koordination, Budgetverwaltung und den reibungslosen Ablauf am Hochzeitstag. Besonders bei aufwendigen Feiern oder wenig eigener Planungszeit ist professionelle Hilfe Gold wert.

Tipp

Auch wenn ihr keinen Full-Service-Planer bucht: Ein Day-of-Coordinator nur für den Hochzeitstag selbst entlastet enorm und ist oft günstiger.

Hochzeitsrede

  • Feiern
  • Persönlich

Hochzeitsreden gehören zu den emotionalsten Momenten der Feier. Ob vom Brautvater, von der Trauzeugin oder vom Brautpaar selbst – eine gute Rede ist persönlich, humorvoll und berührend. Sie würdigt das Paar und bringt die Gäste zum Lachen und zum Weinen.

Tipp

Haltet die Rede zwischen 3 und 7 Minuten. Übt vorher laut und habt Notizen dabei – bei Nervosität ist ein roter Faden Gold wert.

Hochzeitsrituale

  • Zeremonie
  • Persönlich

Hochzeitsrituale sind symbolische Handlungen während der Trauung, die die Verbundenheit des Paares zum Ausdruck bringen. Beliebte Rituale sind das Sand-Zeremoniell, das Entzünden einer gemeinsamen Kerze, Handfasting oder das Pflanzen eines Baumes. Sie machen die Zeremonie persönlich und einzigartig.

Tipp

Wählt ein Ritual, das eure Geschichte als Paar widerspiegelt. Ein Ritual mit echtem Bezug zu euch wirkt authentischer als ein aufgesetzter Trend.

Hochzeitsspiele

  • Unterhaltung
  • Gäste

Hochzeitsspiele bringen Schwung in die Feier und sorgen für gemeinsame Lacher. Beliebte Klassiker sind das Schuh-Spiel (Wie gut kennt ihr euch?), Baumstammsägen oder ein Hochzeitsquiz. Wichtig ist, dass die Spiele zum Paar und zur Stimmung passen – und nicht zu lang dauern.

Tipp

Beschränkt euch auf 2–3 Spiele und stimmt sie vorab mit den Trauzeugen ab. So wird es unterhaltsam, ohne den Ablauf zu sprengen.

Hochzeitstag & Jubiläen

  • Jubiläum
  • Tradition

Der Hochzeitstag ist der Jahrestag der Eheschließung und wird von vielen Paaren jährlich gefeiert. Besondere Jubiläen tragen traditionelle Namen: Die Silberhochzeit (25 Jahre), die Goldene Hochzeit (50 Jahre) und die Diamantene Hochzeit (60 Jahre) sind die bekanntesten. Jeder Hochzeitstag hat seinen eigenen symbolischen Werkstoff.

Tipp

Führt ein kleines Erinnerungsbuch, in dem ihr jedes Jahr am Hochzeitstag ein paar Zeilen füreinander schreibt – ein wachsendes Liebesarchiv.

Hochzeitstanzkurs

  • Vorbereitung
  • Musik

Ein Hochzeitstanzkurs bereitet das Brautpaar auf den Eröffnungstanz vor. Ob klassischer Wiener Walzer, Discofox oder eine einstudierte Choreografie – in wenigen Stunden lernt ihr die Grundschritte und fühlt euch auf der Tanzfläche sicher. Viele Tanzschulen bieten spezielle Hochzeitskurse an.

Tipp

Fangt ca. 3 Monate vor der Hochzeit an und übt zu Hause mit eurem Hochzeitssong nach – so sitzt alles am großen Tag.

Hochzeitstorte

  • Feiern
  • Essen

Die Hochzeitstorte ist ein süßer Höhepunkt jeder Feier. Das gemeinsame Anschneiden ist ein beliebtes Ritual – wer die Hand oben hat, soll in der Ehe das Sagen haben. Von mehrstöckigen Fondant-Kunstwerken bis zum schlichten Naked Cake: Die Torte sollte zum Stil der Hochzeit passen.

Tipp

Bestellt eine Probetorte beim Konditor, damit ihr Geschmack und Optik vorab testen könnt. Klärt auch, ob Gäste Allergien oder Unverträglichkeiten haben.

Junggesellinnenabschied (JGA)

  • Feiern
  • Tradition

Der Junggesellinnenabschied – kurz JGA – ist die letzte große Party der Braut vor der Hochzeit. Organisiert wird er meist von den Brautjungfern oder der Trauzeugin. Ob Wellness-Tag, Städtetrip oder Outdoor-Abenteuer: Der JGA soll vor allem Spaß machen und die Braut gebührend feiern.

Tipp

Fragt die Braut vorab subtil nach ihren Vorlieben – nicht jede möchte mit Bauchladen durch die Altstadt ziehen. Individuelle Erlebnisse kommen oft besser an.

Kirchenheft

  • Papeterie
  • Zeremonie

Das Kirchenheft (oder Programmheft) informiert die Gäste über den Ablauf der Trauung: Lieder, Gebete, Lesungen und Fürbitten. Es hilft den Gästen, der Zeremonie zu folgen und mitzusingen. Gestalterisch gehört es zur Hochzeitspapeterie und sollte im einheitlichen Design gehalten sein.

Tipp

Druckt die Liedtexte vollständig ab – nicht jeder Gast kennt alle Strophen. So können alle mitsingen und fühlen sich einbezogen.

Kirchliche Trauung

  • Zeremonie
  • Tradition

Die kirchliche Trauung ist eine feierliche Zeremonie in einer Kirche, bei der das Paar vor Gott den Bund der Ehe eingeht. Voraussetzung ist in der Regel die Kirchenmitgliedschaft mindestens eines Partners. Ein Traugespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin gehört zur Vorbereitung dazu.

Tipp

Klärt früh, welche Kirche für euch in Frage kommt, und nehmt rechtzeitig Kontakt zum Pfarrbüro auf – auch hier sind beliebte Termine schnell belegt.

Konfetti

  • Feier
  • Dekoration

Konfetti sorgt für farbenfrohe Momente auf der Hochzeit – beim Auszug aus der Kirche, als Tischdeko oder als Überraschung beim Eröffnungstanz. Biologisch abbaubares Konfetti aus Papier, getrockneten Blütenblättern oder Reispapier ist umweltfreundlich und wird an immer mehr Locations akzeptiert.

Tipp

Verwendet biologisch abbaubares Konfetti und klärt die Erlaubnis mit der Location. Metallisches Konfetti sieht toll aus, ist aber schwer aufzuräumen.

Krone

  • Accessoire
  • Frisur

Eine Brautkrone ist ein auffälliger Kopfschmuck, der die Braut zum strahlenden Mittelpunkt macht. Ob mit filigranen Blättern, Perlen oder Kristallen – die Krone setzt ein Statement. Sie eignet sich besonders für Boho- und romantische Hochzeiten und wird oft mit offenen Locken oder Wellen kombiniert.

Tipp

Probiert die Krone unbedingt mit der fertigen Frisur an. Sie muss bequem sitzen und darf beim Tanzen nicht verrutschen.

Location

  • Feiern
  • Organisation

Die Hochzeitslocation ist der Ort, an dem gefeiert wird – vom rustikalen Landgut über das elegante Schloss bis zur Scheune im Grünen. Die Wahl der Location bestimmt maßgeblich die Stimmung der Feier und sollte zu eurem Stil, der Gästeanzahl und dem Budget passen.

Tipp

Besichtigt eure Favoriten persönlich und fragt gezielt nach: Was ist im Preis enthalten? Gibt es Lärmbeschränkungen? Wie sieht es mit Auf- und Abbauzeiten aus?

Menükarte

  • Papeterie
  • Essen

Die Menükarte informiert die Gäste über die einzelnen Gänge des Hochzeitsessens. Sie ist Teil der Hochzeitspapeterie und sollte optisch zum Gesamtkonzept passen. Neben den Gerichten kann sie auch Hinweise auf Allergene oder besondere Zutaten enthalten.

Tipp

Gestaltet die Menükarte im selben Design wie Einladungen und Tischkärtchen – das wirkt durchdacht und einheitlich.

Morgengabe

  • Tradition
  • Romantik

Die Morgengabe ist ein alter Brauch, bei dem der Bräutigam der Braut am Morgen nach der Hochzeitsnacht ein Geschenk überreicht. Heute wird die Tradition oft schon am Hochzeitsmorgen gelebt – als kleines, persönliches Geschenk zwischen den Partnern. Beliebt sind Schmuck, ein handgeschriebener Brief oder ein besonderes Erlebnis.

Tipp

Es muss nichts Teures sein – ein selbst geschriebener Liebesbrief oder ein Erinnerungsstück mit persönlicher Bedeutung berührt oft mehr als jedes Geschenk.

Musik

  • Feiern
  • Unterhaltung

Die Musik setzt die Stimmung für den gesamten Hochzeitstag – von der feierlichen Zeremonie über den romantischen Eröffnungstanz bis zur ausgelassenen Party. Ob Live-Band, DJ oder eine eigene Playlist: Gute Musik bringt Gäste zusammen und schafft unvergessliche Momente.

Tipp

Erstellt eine Wunsch- und eine No-Go-Liste für den DJ. So habt ihr Einfluss, ohne euch um jedes Lied kümmern zu müssen.

Namensänderung

  • Rechtliches
  • Organisation

Nach der Hochzeit steht für viele Paare die Namensänderung an. Wer einen gemeinsamen Ehenamen annimmt, muss Personalausweis, Reisepass, Führerschein, Bankkonto und weitere Dokumente aktualisieren. Der Prozess beginnt beim Standesamt und zieht sich durch verschiedene Behörden und Institutionen.

Tipp

Erstellt eine Liste aller Stellen, die über die Namensänderung informiert werden müssen. Fangt mit den wichtigsten an: Ausweis, Bank, Arbeitgeber, Krankenkasse.

Ohrringe

  • Schmuck
  • Accessoire

Braut-Ohrringe rahmen das Gesicht ein und sind oft das Schmuckstück, das auf Fotos am meisten auffällt. Von dezenten Perlen-Steckern über elegante Hänger bis zu funkelnden Chandelier-Ohrringen – die Wahl hängt vom Ausschnitt des Kleides, der Frisur und dem restlichen Schmuck ab.

Tipp

Bei einem auffälligen Ausschnitt oder viel Haarschmuck wählt dezente Ohrringe – und umgekehrt. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

Polterabend

  • Tradition
  • Feiern

Der Polterabend ist einer der ältesten deutschen Hochzeitsbräuche. Ein bis zwei Tage vor der Trauung feiern Brautpaar, Familie und Freunde ausgelassen und zerschlagen dabei Porzellan und Steingut. Das Sprichwort „Scherben bringen Glück“ steht dahinter: Das Zerschlagen soll böse Geister vertreiben und die Ehe unter einen guten Stern stellen.

Tipp

Stellt Behälter zum Aufräumen bereit und informiert die Nachbarn rechtzeitig – ein Polterabend kann laut werden. Glas ist übrigens tabu, weil es Unglück bringt.

Reis werfen

  • Tradition
  • Zeremonie

Reis werfen nach der Trauung ist einer der ältesten Hochzeitsbräuche weltweit. Die Reiskörner symbolisieren Fruchtbarkeit, Wohlstand und Glück für das Brautpaar. Da Reis an vielen Locations verboten ist, greifen Paare heute oft zu Alternativen wie Seifenblasen, Blütenblättern, Konfetti oder Lavendel.

Tipp

Bietet die Alternativen in hübschen kleinen Tüten oder Reagenzgläsern an – das sieht toll aus und die Gäste haben gleich etwas in der Hand.

Ringkissen

  • Zeremonie
  • Accessoire

Das Ringkissen ist ein kleines, oft mit Spitze oder Satin verziertes Kissen, auf dem die Eheringe zur Trauung getragen werden. Es wird häufig von einem Ringträger – einem Kind aus der Familie – zum Altar gebracht. Alternativ gibt es kreative Varianten wie Ringschatulle, Holzschale oder Moosbett.

Tipp

Befestigt die Ringe am Kissen mit einem kleinen Band, damit sie beim Transport nicht herunterfallen – besonders wichtig bei kleinen Ringträgern.

Save-the-Date

  • Papeterie
  • Gäste

Eine Save-the-Date-Karte ist eine unverbindliche Vorankündigung der Hochzeit. Sie informiert die engsten Gäste frühzeitig über das geplante Datum, damit diese sich den Termin freihalten können. Die eigentliche Einladung mit allen Details folgt dann später.

Tipp

Ideal verschickt ihr Save-the-Dates 6–8 Monate vor der Hochzeit – besonders wichtig, wenn Gäste von weiter weg anreisen.

Schleier

  • Accessoire
  • Tradition

Der Schleier ist ein klassisches Brautaccessoire mit langer Tradition. Er symbolisiert Reinheit und Vorfreude – und wird je nach Stil kurz (Schulter), mittellang (Ellbogen) oder als dramatische Schleppe getragen. Viele Bräute tragen den Schleier nur zur Zeremonie und legen ihn zur Feier ab.

Tipp

Stimmt die Schleierlänge auf euer Kleid ab: Ein schlichtes Kleid verträgt einen auffälligeren Schleier – und umgekehrt.

Sektempfang

  • Feiern
  • Empfang

Der Sektempfang findet direkt nach der Trauung statt und überbrückt die Zeit bis zur eigentlichen Feier. Bei Sekt, Häppchen und Gesprächen können die Gäste das Brautpaar beglückwünschen. Oft finden hier auch Spalier, Reis werfen und die ersten Gruppenfotos statt.

Tipp

Plant für den Sektempfang etwa 1–1,5 Stunden ein. Bietet neben Sekt auch alkoholfreie Alternativen und kleine Snacks an – die Gäste haben oft Hunger.

Sitzordnung

  • Gäste
  • Tischdeko

Die Sitzordnung regelt, wer bei der Hochzeitsfeier wo sitzt. Eine durchdachte Tischverteilung sorgt dafür, dass sich alle Gäste wohlfühlen und ins Gespräch kommen. Sie berücksichtigt Familienverhältnisse, Freundeskreise und eventuelle Spannungen.

Tipp

Erstellt die Sitzordnung erst nach dem Antwortfrist-Ende der Einladungen. Rechnet mit kurzfristigen Absagen und haltet einen Reserveplatz bereit.

Something Blue

  • Tradition
  • Accessoire

„Something old, something new, something borrowed, something blue“ – dieser englische Hochzeitsbrauch ist auch in Deutschland beliebt. Das blaue Element soll Treue und Beständigkeit symbolisieren. Viele Bräute integrieren es als blaues Strumpfband, dezenten blauen Schmuck oder ein blaues Detail am Brautstrauß.

Tipp

Ein blaues Strumpfband ist der Klassiker – aber auch blaue Brautschuhe, ein Saphir-Anhänger oder ein blaues Band im Strauß erfüllen die Tradition.

Spalier stehen

  • Tradition
  • Zeremonie

Beim Spalierstehen bilden die Gäste nach der Trauung zwei Reihen, durch die das Brautpaar hindurchschreitet. Oft halten die Gäste dabei symbolische Gegenstände hoch – Blumen, Schleifen, Schwerter bei Schützenvereinen oder Werkzeug bei Handwerkern. Es ist ein feierlicher Empfang und ein beliebtes Fotomotiv.

Tipp

Organisiert das Spalier über die Trauzeugen und verratet dem Brautpaar nichts – die Überraschung macht es besonders schön.

Standesamt

  • Rechtliches
  • Trauung

Das Standesamt ist die offizielle Behörde, in der die standesamtliche Trauung vollzogen wird. Nur diese Trauung ist in Deutschland rechtsgültig. Für die Anmeldung braucht ihr bestimmte Dokumente wie Geburtsurkunden und Personalausweise – plant dafür genügend Vorlaufzeit ein.

Tipp

Meldet eure Eheschließung mindestens 6 Monate vorher beim Standesamt an. Beliebte Termine (Schnapszahlen, Sommermonate) sind schnell vergeben.

Strandhochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Outdoor

Eine Strandhochzeit verbindet Romantik mit Urlaubsflair. Ob an der Ostsee, am Mittelmeer oder auf einer tropischen Insel – Sand zwischen den Zehen, Meeresrauschen und Sonnenuntergang sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Legere Outfits, fließende Stoffe und natürlicher Schmuck passen perfekt dazu.

Tipp

Denkt an Wind und Wetter: Sichert die Deko gut, wählt eine windresistente Frisur und haltet einen Plan B für Regen bereit.

Strumpfband

  • Accessoire
  • Tradition
  • Something Blue

Das Strumpfband ist ein traditionelles Hochzeitsaccessoire, das die Braut am Oberschenkel trägt. Es symbolisiert Glück und Fruchtbarkeit. Beim Brauch des Strumpfband-Werfens nimmt der Bräutigam es ab und wirft es unter die unverheirateten männlichen Gäste – das Gegenstück zum Brautstrauß-Werfen.

Tipp

Wählt ein Strumpfband, das zu eurem Brautkleid passt – ob zarte Spitze, Vintage-Stil oder mit einem blauen Detail als „Something Blue“.

Tischdeko

  • Dekoration
  • Blumen

Die Tischdekoration bestimmt die Atmosphäre des Festsaals. Blumenarrangements, Kerzen, Tischläufer und kleine Details wie Namenskärtchen fügen sich idealerweise in ein stimmiges Farbkonzept ein. Die Deko sollte zum Gesamtstil der Hochzeit passen – ob rustikal, elegant oder romantisch.

Tipp

Haltet die Tischdeko nicht zu hoch – eure Gäste wollen sich über den Tisch hinweg sehen und unterhalten können.

Tortenanschnitt

  • Tradition
  • Feiern

Der Tortenanschnitt ist ein fester Bestandteil vieler Hochzeitsfeiern. Das Brautpaar schneidet gemeinsam die Hochzeitstorte an – ein symbolischer Akt, der oft von einem Volkslied begleitet wird. Der Aberglaube besagt: Wer beim Anschneiden die Hand oben hat, hat in der Ehe das Sagen.

Tipp

Stimmt den Zeitpunkt mit dem Fotografen ab – der Tortenanschnitt gehört zu den Momenten, die unbedingt festgehalten werden sollten.

Traubogen

  • Dekoration
  • Zeremonie

Der Traubogen ist ein dekorierter Bogen, unter dem die freie Trauung stattfindet. Er bildet den festlichen Rahmen für die Zeremonie und ist ein beliebtes Fotomotiv. Ob aus Holz, Metall oder natürlichen Zweigen – geschmückt mit Blumen, Tüchern oder Lichterketten wird er zum Blickfang.

Tipp

Achtet bei Outdoor-Trauungen auf eine stabile Verankerung. Wind kann schnell zum Problem werden – ein gut gesicherter Traubogen spart Nerven.

Traukerze

  • Zeremonie
  • Ritual

Die Traukerze wird während der Trauung entzündet und symbolisiert das gemeinsame Licht des Ehepaares. Oft wird sie von den Müttern des Brautpaares angezündet. In manchen Varianten entzünden Braut und Bräutigam mit je einer Kerze eine gemeinsame dritte – als Symbol für die Vereinigung zweier Leben.

Tipp

Lasst die Traukerze personalisieren – mit euren Namen, dem Hochzeitsdatum und einem Spruch. So wird sie zum dauerhaften Erinnerungsstück.

Trauredner / Traurednerin

  • Dienstleister
  • Zeremonie

Ein freier Trauredner gestaltet individuelle Trauzeremonien unabhängig von Kirche und Standesamt. In persönlichen Vorgesprächen lernt er das Paar kennen und entwickelt daraus eine maßgeschneiderte Zeremonie mit der Geschichte des Paares, Ritualen und emotionalen Momenten.

Tipp

Trefft euch mit 2–3 Rednern, bevor ihr euch entscheidet. Die Chemie muss stimmen – schließlich erzählt diese Person eure Liebesgeschichte.

Trauung

  • Zeremonie
  • Ablauf

Die Trauung ist der feierliche Moment, in dem zwei Menschen offiziell den Bund der Ehe eingehen. Ob standesamtlich, kirchlich oder als freie Trauung – der Ablauf kann ganz individuell gestaltet werden: mit persönlichen Gelübden, Lesungen, Musik und besonderen Ritualen.

Tipp

Plant den Ablauf der Zeremonie sorgfältig durch und stimmt euch mit dem Trauredner oder Standesbeamten ab, damit alles reibungslos läuft.

Trauzeugen

  • Zeremonie
  • Brautpaar

Trauzeugen stehen dem Brautpaar bei der Hochzeit besonders nah. Sie unterschreiben die Heiratsurkunde und übernehmen oft organisatorische Aufgaben – vom Junggesellenabschied bis zur Rede bei der Feier. Die Wahl der Trauzeugen ist eine besondere Ehre und Vertrauenssache.

Tipp

Fragt eure Trauzeugen persönlich und frühzeitig. So haben sie genug Zeit, ihre Aufgaben (z. B. Rede, JGA-Planung) vorzubereiten.

Verlobung

  • Meilenstein
  • Feier

Die Verlobung ist die offizielle Phase zwischen Heiratsantrag und Hochzeit. Sie markiert das gemeinsame Versprechen, die Ehe einzugehen. Viele Paare feiern die Verlobung mit Familie und Freunden – sei es als kleine Feier oder große Verlobungsparty. Die Verlobungszeit dauert typischerweise zwischen 6 und 18 Monaten.

Tipp

Genießt die Verlobungszeit bewusst – bevor der Planungsstress beginnt, dürft ihr erstmal einfach nur glücklich sein.

Verlobungsring

  • Schmuck
  • Antrag

Der Verlobungsring ist ein Ring, der das Versprechen symbolisiert, miteinander die Ehe einzugehen. Mit seiner Übergabe beim Heiratsantrag wird das Eheversprechen besiegelt. Traditionell wird er am Ringfinger der linken Hand getragen und steht für Treue, Liebe und die gemeinsame Zukunft.

Tipp

Wenn ihr den Ring heimlich kaufen wollt, fragt im Freundeskreis nach der Ringgröße – oder leiht euch unauffällig einen passenden Ring zum Vergleich.

Videograf

  • Dienstleister
  • Erinnerung

Ein Hochzeitsvideograf hält den Tag als Film fest – von den Vorbereitungen bis zur letzten Tanzrunde. Im Unterschied zum Fotografen fängt er Bewegung, Stimmen und Atmosphäre ein. Besonders die Zeremonie, Reden und der Eröffnungstanz gewinnen als Video eine ganz andere emotionale Tiefe.

Tipp

Schaut euch vorab komplette Hochzeitsfilme des Videografen an – nicht nur Trailer. So seht ihr, ob der Schnittstil und die Erzählweise zu euch passen.

Vintage-Hochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Retro

Eine Vintage-Hochzeit greift den Charme vergangener Jahrzehnte auf – ob die goldenen Zwanziger, die romantischen Fünfziger oder die Hippie-Ära der Siebziger. Spitze, Antiquitäten, gedämpfte Farben und nostalgische Details prägen den Stil. Auch beim Haarschmuck und der Frisur wird der Retro-Look konsequent durchgezogen.

Tipp

Mixt echte Vintage-Stücke mit modernen Elementen – so wirkt der Look authentisch, aber nicht wie ein Kostümfest.

Winterhochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Saison

Eine Winterhochzeit hat ihren ganz eigenen Zauber: verschneite Landschaften, Kerzenschein, warme Farben und gemütliche Atmosphäre. Samt, Fell und funkelnder Schmuck passen perfekt zum winterlichen Styling. Ein weiterer Vorteil: Locations und Dienstleister sind in der Nebensaison oft günstiger und besser verfügbar.

Tipp

Sorgt für warme Getränke (Glühwein, heiße Schokolade) und bietet den Gästen bei Outdoor-Fotos Decken oder Stolen an.

Wunderkerzen

  • Feier
  • Fotografie

Wunderkerzen gehören zu den beliebtesten Fotoeffekten auf Hochzeiten. Ob als funkelndes Spalier beim Auszug, für ein Wunderkerzen-Foto am Abend oder als Überraschung beim Eröffnungstanz – sie sorgen für magische Momente und stimmungsvolle Bilder im Dunkeln.

Tipp

Verwendet lange Wunderkerzen (ca. 45–70 cm), damit sie lange genug brennen. Klärt vorher mit der Location, ob offenes Feuer erlaubt ist.

Wurfstrauß

  • Tradition
  • Feiern

Der Wurfstrauß ist ein kleinerer Zweitstrauß, den die Braut während der Feier in eine Gruppe unverheirateter Gäste wirft. Wer ihn fängt, soll der Tradition nach als Nächstes heiraten. Oft wird ein separater Wurfstrauß gebunden, damit der eigentliche Brautstrauß als Erinnerung erhalten bleibt.

Tipp

Bestellt den Wurfstrauß gleich beim Floristen mit – als kleinere, robustere Variante eures Brautstraußes. So passt alles zusammen.

6 Monate vor der Hochzeit

  • Zeitplan
  • Organisation

Sechs Monate vor der Hochzeit geht es in die heiße Planungsphase. Jetzt werden die letzten Dienstleister gebucht, die Einladungen vorbereitet, das Outfit finalisiert und Details wie Deko, Musik und Ablauf geplant. Eine gute Checkliste hilft, nichts zu vergessen.

Tipp

Macht euch eine Prioritätenliste: Was muss unbedingt jetzt passieren, was kann noch warten? So vermeidet ihr unnötigen Stress.

Aufgebot

  • Rechtliches
  • Standesamt

Das Aufgebot – heute offiziell „Anmeldung der Eheschließung“ – ist die formale Beantragung der Trauung beim Standesamt. Dafür müssen beide Partner persönlich erscheinen und verschiedene Dokumente vorlegen: Geburtsurkunde, Personalausweis und ggf. Nachweise über frühere Ehen. Die Anmeldung ist sechs Monate gültig.

Tipp

Vereinbart den Termin beim Standesamt frühzeitig und fragt vorher, welche Unterlagen genau benötigt werden – das spart euch einen zweiten Gang.

Baumstamm sägen

  • Tradition
  • Teamwork

Das Baumstammsägen ist ein beliebter deutscher Hochzeitsbrauch. Direkt nach der Trauung sägt das Brautpaar gemeinsam einen Baumstamm durch – als Symbol für die erste gemeinsame Herausforderung in der Ehe. Wichtig: Beide müssen gleichmäßig ziehen, sonst klemmt die Säge. Teamwork von Anfang an.

Tipp

Achtet auf die Kleidung – Sägespäne und Brautkleid sind keine ideale Kombination. Eine Schürze oder ein Tuch schützt das Outfit.

Blumenkinder

  • Tradition
  • Kinder

Blumenkinder streuen nach der Trauung Blütenblätter auf den Weg des Brautpaares. Der Brauch soll Fruchtbarkeit und eine glückliche Ehe symbolisieren. Meist übernehmen Kinder aus der Familie diese Aufgabe – ausgestattet mit kleinen Körbchen voller Blütenblätter. Ein bezaubernder Moment, der auf Fotos besonders schön wirkt.

Tipp

Klärt vorher mit der Location und dem Standesamt, ob Blütenblätter erlaubt sind. Viele Kirchen und Standesämter erlauben nur Kunstblüten oder Seifenblasen.

Blumenschmuck

  • Dekoration
  • Blumen

Blumenschmuck umfasst alle floralen Dekorationselemente der Hochzeit – von der Tischdeko über den Brautstrauß bis zu Blumenbögen am Altar. Die Blumenauswahl hängt von Jahreszeit, Farbpalette und Budget ab. Saisonale Blumen sehen nicht nur frischer aus, sondern sind auch günstiger.

Tipp

Setzt auf saisonale Blumen und ergänzt mit Trockenblumen oder Eukalyptus – das spart Kosten und sieht trotzdem wunderschön aus.

Boho-Hochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Natur

Eine Boho-Hochzeit steht für einen unbeschwerten, naturnahen Stil mit viel Liebe zum Detail. Typisch sind Outdoor-Locations, Trockenblumen, Makramee-Deko, fließende Brautkleider und natürlicher Haarschmuck. Der Bohemian-Stil verbindet Romantik mit Lässigkeit und ist perfekt für Paare, die es ungezwungen mögen.

Tipp

Setzt auf natürliche Materialien und warme Erdtöne. Ein Boho-Look lebt von bewusster Unperfektion – alles darf ein bisschen wild und frei wirken.

Braut-Make-up

  • Beauty
  • Braut

Das Braut-Make-up soll die natürliche Schönheit der Braut unterstreichen und den ganzen Tag – und Abend – halten. Wasserfeste Produkte und gutes Setting-Spray sind Pflicht, besonders wenn Freudentränen fließen. Ein professionelles Make-up gibt Sicherheit und sorgt für ein makelloses Ergebnis auf Fotos.

Tipp

Bucht ein Probe-Make-up und testet es unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Tageslicht und Kunstlicht lassen Farben unterschiedlich wirken.

Brautaccessoires

  • Accessoire
  • Braut

Brautaccessoires sind alle schmückenden Details, die den Brautlook vervollständigen: Haarschmuck, Schleier, Strumpfband, Ohrringe, Armband, Tasche und mehr. Die richtige Kombination macht den Unterschied zwischen einem schönen und einem perfekten Outfit. Weniger ist dabei oft mehr.

Tipp

Kauft eure Brautaccessoires erst, wenn das Kleid feststeht. So könnt ihr alles aufeinander abstimmen und Fehlkäufe vermeiden.

Brautentführung

  • Tradition
  • Feiern

Die Brautentführung ist ein traditioneller Hochzeitsbrauch, bei dem die Braut von Freunden oder Verwandten „entführt“ und in eine nahegelegene Kneipe gebracht wird. Der Bräutigam muss sie suchen und die Zeche zahlen. In manchen Regionen wird stattdessen der Bräutigam entführt. Der Brauch wird heute seltener praktiziert.

Tipp

Sprecht vorher mit dem Brautpaar ab, ob sie diesen Brauch wünschen – nicht jedes Paar möchte während der Feier getrennt werden.

Brautfrisur

  • Frisur
  • Styling
  • Haarschmuck

Die Brautfrisur rundet den gesamten Hochzeitslook ab. Ob hochgesteckter Dutt, romantische Locken, halboffenes Haar oder ein lässiger Boho-Zopf – die Frisur sollte zum Kleid, zum Haarschmuck und zum persönlichen Stil passen. Ein Probe-Styling beim Friseur vorab ist empfehlenswert.

Tipp

Macht ein Probe-Styling mit eurem Haarschmuck und Schleier, damit ihr seht, wie alles zusammen wirkt – und nehmt Bilder als Referenz mit.

Brautjungfern

  • Tradition
  • Styling

Brautjungfern sind enge Freundinnen oder Verwandte der Braut, die sie am Hochzeitstag begleiten. Traditionell tragen sie einheitliche Kleider und unterstützen die Braut bei den Vorbereitungen. Der Brauch stammt ursprünglich daher, böse Geister abzulenken, die die Braut bedrohen könnten.

Tipp

Stimmt die Farbe der Brautjungfernkleider auf euer Hochzeitskonzept ab – und gebt den Mädels genug Spielraum beim Schnitt, damit sich jede wohlfühlt.

Brautkleid

  • Mode
  • Braut

Das Brautkleid ist für viele Bräute das emotionalste Kleidungsstück ihres Lebens. Von der schlichten A-Linie über das romantische Spitzenkleid bis zum modernen Jumpsuit – die Auswahl ist riesig. Wichtig ist, dass ihr euch darin wohlfühlt und es zu eurem Hochzeitsstil passt.

Tipp

Beginnt die Brautkleidsuche etwa 9–12 Monate vor der Hochzeit. Maßanfertigungen und Änderungen brauchen Zeit.

Brautmodengeschäft

  • Dienstleister
  • Mode

Ein Brautmodengeschäft ist ein spezialisiertes Fachgeschäft für Brautkleider und Accessoires. Hier werdet ihr professionell beraten, könnt verschiedene Schnitte anprobieren und bekommt das Kleid auf Maß angepasst. Termine sollten vorab vereinbart werden, da die Beratung meist 1–2 Stunden dauert.

Tipp

Probiert verschiedene Schnitte an, die ihr euch vielleicht gar nicht vorstellen konntet – oft überrascht ein unerwarteter Stil positiv.

Brautschmuck

  • Accessoire
  • Schmuck

Brautschmuck umfasst alle Schmuckstücke, die das Brautoutfit vervollständigen: Ohrringe, Kette, Armband und ggf. Haarschmuck. Die Kunst liegt darin, Akzente zu setzen, ohne zu überladen. Der Schmuck sollte mit dem Kleid, dem Haarschmuck und dem Gesamtkonzept der Hochzeit harmonieren.

Tipp

Weniger ist oft mehr: Ein auffälliges Statement-Piece (z. B. Ohrringe) reicht – den Rest haltet ihr dezent.

Brautschuhe

  • Mode
  • Komfort

Die Brautschuhe müssen zwei Dinge vereinen: gut aussehen und bequem sein. Schließlich steht und tanzt ihr den ganzen Tag. Ob elegante Pumps, flache Ballerinas oder Boho-Sandalen – wählt ein Paar, das zu eurem Kleid passt und in dem ihr euch sicher bewegen könnt.

Tipp

Lauft eure Brautschuhe unbedingt vorher ein – am besten auf dem gleichen Untergrund wie am Hochzeitstag. Und stellt ein bequemes Wechselpaar für die Party bereit.

Brautstrauß

  • Blumen
  • Styling

Der Brautstrauß ist das wohl bekannteste Accessoire der Braut. Traditionell überreicht der Bräutigam den Strauß am Morgen der Hochzeit. Die Blumenauswahl richtet sich nach Jahreszeit, Farbkonzept und persönlichem Geschmack – von klassischen Rosen bis zu wilden Wiesenblumen im Boho-Stil.

Tipp

Besprecht eure Vorstellungen mit einem Floristen und bringt Bilder eures Kleides mit. So kann der Strauß perfekt auf euren Look abgestimmt werden.

Brautstrauß trocknen

  • Erinnerung
  • Blumen

Viele Bräute möchten ihren Brautstrauß als Erinnerung aufbewahren. Dafür gibt es verschiedene Methoden: klassisches Kopfüber-Trocknen, Pressen zwischen Büchern, Konservierung in Epoxidharz oder professionelle Gefriertrocknung. So bleibt ein Stück des Hochzeitstages für immer erhalten.

Tipp

Beginnt mit dem Trocknen so schnell wie möglich nach der Hochzeit – am besten noch am selben Abend. Je frischer die Blumen, desto besser das Ergebnis.

Brautstraußwerfen

  • Tradition
  • Feiern

Das Brautstraußwerfen ist einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche: Die Braut wirft ihren Strauß rücklings in eine Gruppe unverheirateter Gäste. Wer ihn fängt, soll als Nächstes heiraten. Heute wird meist ein separater Wurfstrauß verwendet, damit der Brautstrauß als Andenken erhalten bleibt.

Tipp

Kündigt das Brautstraußwerfen rechtzeitig an, damit sich alle unverheirateten Gäste versammeln können – und der Fotograf bereitsteht.

Brautvater

  • Familie
  • Zeremonie

Der Brautvater hat traditionell die ehrenvolle Aufgabe, die Braut zum Altar zu führen. Dieser symbolische Gang gehört zu den emotionalsten Momenten jeder Hochzeit. Oft hält der Brautvater auch eine bewegende Rede bei der Feier. In modernen Varianten begleiten beide Elternteile die Braut.

Tipp

Besprecht vorher, ob und wie der Gang zum Altar stattfinden soll. Nicht jede Braut möchte „übergeben“ werden – findet eine Form, die zu euch passt.

Budget

  • Kosten
  • Finanzen
  • Organisation

Das Hochzeitsbudget ist der finanzielle Rahmen, den ein Paar für seine Hochzeit festlegt. Eine realistische Planung hilft, Prioritäten zu setzen und unangenehme Überraschungen zu vermeiden. In Deutschland liegt das durchschnittliche Hochzeitsbudget zwischen 15.000 und 30.000 Euro – je nach Region, Gästeanzahl und persönlichen Wünschen.

Tipp

Legt gleich zu Beginn einen Puffer von etwa 10–15 % ein. Es kommen fast immer Kosten dazu, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte.

Buffet & Catering

  • Essen
  • Organisation

Das Catering ist einer der größten Posten im Hochzeitsbudget – und einer der wichtigsten für zufriedene Gäste. Ob gesetztes Menü, Buffet oder Foodtrucks: Die Auswahl hängt von Location, Budget und persönlichem Geschmack ab. Gutes Essen bleibt in Erinnerung.

Tipp

Fragt vorab Unverträglichkeiten und Ernährungsweisen ab (vegetarisch, vegan, Allergien). Ein guter Caterer bietet flexible Alternativen an.

Candy Bar / Sweet Table

  • Essen
  • Dekoration

Eine Candy Bar ist ein liebevoll dekorierter Nasch-Tisch auf der Hochzeitsfeier. Gefüllt mit Süßigkeiten, Cupcakes, Macarons und anderen Leckereien im Farbkonzept der Hochzeit, ist sie ein optisches Highlight und bei Gästen jeden Alters beliebt. Oft dient sie auch als Ergänzung oder Alternative zur Hochzeitstorte.

Tipp

Rechnet mit ca. 200–300 g Süßigkeiten pro Gast und stellt kleine Tütchen bereit, damit Gäste sich etwas für zu Hause mitnehmen können.

Checkliste

  • Organisation
  • Zeitplan

Eine Hochzeitscheckliste ist das wichtigste Planungstool für Brautpaare. Sie listet alle Aufgaben nach Zeitpunkten geordnet auf – von der Locationsuche über die Einladungen bis hin zum letzten Feinschliff am Hochzeitstag. So behaltet ihr den Überblick und vergesst nichts Wichtiges.

Tipp

Beginnt mindestens 12 Monate vor der Hochzeit mit den ersten Punkten. Beliebte Locations und Fotografen sind oft weit im Voraus ausgebucht.

Dankeskarten

  • Papeterie
  • Gäste

Dankeskarten werden nach der Hochzeit an die Gäste verschickt, um sich für ihr Kommen und ihre Geschenke zu bedanken. Oft werden sie mit einem schönen Hochzeitsfoto versehen. Sie sind eine liebevolle Geste und ein schöner Abschluss des Hochzeitserlebnisses.

Tipp

Verschickt die Dankeskarten innerhalb von 4–6 Wochen nach der Hochzeit, solange die Erinnerungen noch frisch sind. Ein persönlicher Satz pro Karte macht den Unterschied.

Diadem

  • Accessoire
  • Frisur

Ein Diadem ist ein kronenähnlicher Kopfschmuck, der der Braut einen königlichen Look verleiht. Es wird im Haar getragen und passt besonders gut zu romantischen oder klassisch-eleganten Hochzeiten. Moderne Diademe sind oft dezenter gestaltet als ihre historischen Vorbilder.

Tipp

Ein Diadem kommt besonders gut bei offenen oder halboffenen Frisuren zur Geltung – bei strengen Hochsteckfrisuren kann es leicht verloren wirken.

Dresscode

  • Mode
  • Gäste

Der Dresscode gibt den Gästen Orientierung, wie festlich sie sich kleiden sollen. Von „festlich-elegant“ über „Cocktail-Attire“ bis „Boho-Casual“: Eine klare Angabe auf der Einladung verhindert Unsicherheiten. So fühlen sich alle Gäste passend gekleidet und wohl.

Tipp

Schreibt den Dresscode klar auf die Einladung – und ergänzt bei Bedarf, ob bestimmte Farben gewünscht oder unerwünscht sind (z. B. kein Weiß).

Eheliche Pflichten

  • Rechtliches
  • Wissen

Mit der Eheschließung gehen bestimmte rechtliche Pflichten einher: die eheliche Lebensgemeinschaft, gegenseitige Fürsorge- und Unterhaltspflichten sowie die gemeinsame Verantwortung für den Haushalt. Im deutschen Recht sind diese in den §§ 1353–1362 BGB geregelt. Frühere Vorstellungen von „ehelichen Pflichten“ sind heute überholt.

Tipp

Informiert euch gemeinsam über eure rechtlichen Rechte und Pflichten als Ehepaar – ein kurzer Blick ins Familienrecht schafft Klarheit.

Ehering / Trauring

  • Schmuck
  • Zeremonie

Eheringe sind universelle Symbole für Ehe und Liebe. Ihre runde, ungebrochene Form steht für die unendliche Verbindung zwischen den Partnern. Das Tragen des Rings beim Ja-Wort bindet das Paar symbolisch aneinander. In Deutschland wird der Ehering traditionell am Ringfinger der rechten Hand getragen.

Tipp

Plant genügend Zeit für die Ringauswahl ein – mindestens 3 Monate vor der Hochzeit. Gravuren und Sonderanfertigungen brauchen Vorlauf.

Ehevertrag

  • Rechtliches
  • Finanzen

Ein Ehevertrag regelt die finanziellen und rechtlichen Verhältnisse zwischen den Ehepartnern – etwa Gütertrennung, Unterhalt oder Versorgungsausgleich. Er wird beim Notar geschlossen und kann sowohl vor als auch während der Ehe abgeschlossen werden. Besonders bei Selbstständigen oder großen Vermögensunterschieden ist er sinnvoll.

Tipp

Sprecht offen über das Thema – ein Ehevertrag ist kein Misstrauensbeweis, sondern zeigt Verantwortungsbewusstsein. Lasst euch unabhängig beraten.

Einladungen

  • Papeterie
  • Gäste

Die Hochzeitseinladung ist mehr als nur eine Informationskarte – sie gibt den Gästen einen ersten Vorgeschmack auf den Stil der Feier. Sie enthält alle wichtigen Details: Datum, Uhrzeit, Ort, Dresscode und Antwortfrist. Ob klassisch in Papierform oder digital – die Einladung setzt den Ton für den großen Tag.

Tipp

Verschickt die Einladungen etwa 3–4 Monate vor der Hochzeit und setzt eine klare Antwortfrist, damit ihr frühzeitig planen könnt.

Eröffnungstanz

  • Feiern
  • Musik

Der Eröffnungstanz ist der erste Tanz des Brautpaares auf der Hochzeitsfeier – ein emotionaler Moment, auf den alle Gäste gespannt warten. Ob einstudierte Choreografie, klassischer Walzer oder ein entspannter Slow Dance: Der Tanz sollte zu euch passen und Spaß machen.

Tipp

Wenn ihr unsicher seid, nehmt ein paar Tanzstunden. Schon 3–4 Übungseinheiten reichen, um euch beim Eröffnungstanz sicher zu fühlen.

Farbkonzept / Hochzeitsmotto

  • Design
  • Dekoration

Das Farbkonzept zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Hochzeit – von den Einladungen über die Tischdeko bis zu den Brautjungfernkleidern. Beliebte Farbpaletten sind Blush & Gold, Sage Green, Dusty Blue oder Terracotta. Ein durchdachtes Farbkonzept sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.

Tipp

Legt euch auf 2–3 Hauptfarben und 1–2 Akzentfarben fest. Erstellt ein Moodboard (z. B. auf Pinterest), damit alle Dienstleister die gleiche Vision haben.

First Look

  • Fotografie
  • Romantik

Der First Look ist ein inszenierter Moment, bei dem sich das Brautpaar vor der Trauung zum ersten Mal im Hochzeitsoutfit sieht – meist nur zu zweit, begleitet vom Fotografen. Dieser intime Augenblick ermöglicht emotionale Fotos und nimmt dem Paar die Nervosität vor der Zeremonie.

Tipp

Plant den First Look an einem ruhigen, privaten Ort mit schönem Licht. Die Fotos aus diesem Moment gehören oft zu den emotionalsten des ganzen Tages.

Flitterwochen

  • Reise
  • Erholung

Die Flitterwochen – auch Honeymoon genannt – sind die erste gemeinsame Reise als Ehepaar. Ob Strandurlaub, Städtetrip oder Abenteuerreise: Die Flitterwochen sind die verdiente Auszeit nach dem Hochzeitsstress. Viele Paare reisen direkt nach der Hochzeit, andere planen die Reise bewusst etwas später.

Tipp

Bucht die Reise am besten schon während der Hochzeitsplanung – so habt ihr etwas, worauf ihr euch freuen könnt, wenn der Planungsstress zunimmt.

Florist / Floristin

  • Dienstleister
  • Blumen

Der Hochzeitsflorist kümmert sich um den gesamten Blumenschmuck: Brautstrauß, Tischdekoration, Blumenbogen, Anstecker und mehr. Ein guter Florist berät zu saisonalen Blumen, Farbkombinationen und Budget und setzt das Farbkonzept der Hochzeit gekonnt in Blumen um.

Tipp

Bringt zum Beratungstermin Bilder eurer Wunschdeko und ein Foto des Brautkleids mit. Je konkreter eure Vorstellungen, desto besser das Ergebnis.

Fotobox / Photo Booth

  • Unterhaltung
  • Erinnerung

Eine Fotobox (Photo Booth) ist eine Fotostation auf der Hochzeitsfeier, an der sich Gäste mit lustigen Requisiten selbst fotografieren können. Die Sofortbilder sind ein großer Spaß und gleichzeitig ein tolles Erinnerungsstück – oft werden die Fotos direkt ins Gästebuch eingeklebt.

Tipp

Stellt genügend Requisiten bereit (Hüte, Brillen, Schilder) und platziert die Fotobox in der Nähe des Gästebuchs – so landen die Bilder direkt drin.

Freie Trauung

  • Zeremonie
  • Persönlich

Eine freie Trauung ist eine individuell gestaltete Zeremonie ohne kirchliche oder standesamtliche Bindung. Ein freier Redner oder eine Rednerin gestaltet die Feier ganz nach euren Wünschen – mit persönlichen Geschichten, eigenen Ritualen und frei gewählten Texten. Rechtsgültig ist sie allerdings nicht.

Tipp

Sucht einen Redner, dessen Stil euch anspricht, und plant ein ausführliches Vorgespräch. Je persönlicher die Zeremonie, desto emotionaler wird sie.

Gästebuch

  • Erinnerung
  • Gäste

Das Gästebuch bewahrt die Glückwünsche und persönlichen Worte eurer Gäste für die Ewigkeit. Ob klassisches Buch, Polaroid-Wand, Puzzle oder Holzherzen – kreative Alternativen machen das Gästebuch zu einem besonderen Erinnerungsstück, das ihr immer wieder zur Hand nehmen könnt.

Tipp

Platziert das Gästebuch gut sichtbar mit Stiften und einer kurzen Anleitung. Bittet einen Trauzeugen, die Gäste aktiv darauf aufmerksam zu machen.

Gästeliste

  • Organisation
  • Gäste

Die Gästeliste legt fest, wer zur Hochzeit eingeladen wird. Sie hat direkten Einfluss auf das Budget, die Locationwahl und das Catering. Viele Paare unterschätzen, wie schnell die Liste wächst – ein klarer Rahmen von Anfang an spart später Kopfzerbrechen.

Tipp

Erstellt zuerst eine Must-have-Liste mit den engsten Personen. Alles darüber hinaus könnt ihr nach Budget und Platzangebot anpassen.

Gartenhochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Outdoor

Eine Gartenhochzeit findet unter freiem Himmel statt – im eigenen Garten, auf einem Landgut oder in einem botanischen Garten. Sie besticht durch natürliches Grün, Blumenpracht und eine entspannte Atmosphäre. Der romantische Charme einer Gartenfeier lässt sich mit nahezu jedem Hochzeitsstil verbinden.

Tipp

Plant unbedingt eine Regenalternative: ein Zelt, ein Pavillon oder eine Scheune in der Nähe. Das Wetter lässt sich leider nicht buchen.

Gastgeschenk

  • Gäste
  • Erinnerung

Gastgeschenke sind kleine Aufmerksamkeiten, mit denen das Brautpaar seinen Gästen für ihr Kommen dankt. Von personalisierten Plätzchen über Samenbomben bis zu kleinen Fläschchen mit Likör – das Geschenk sollte zum Hochzeitsthema passen und eine nette Erinnerung sein.

Tipp

Selbstgemachte Gastgeschenke kommen besonders gut an und müssen nicht teuer sein. Ein persönlicher Touch zählt mehr als der Preis.

Gelübde

  • Zeremonie
  • Persönlich

Das Ehegelübde ist das persönliche Versprechen, das sich die Partner während der Trauung geben. Ob traditionell mit dem klassischen „Ja, ich will“ oder selbst geschrieben – die eigenen Worte machen die Zeremonie besonders emotional und einzigartig.

Tipp

Schreibt eure Gelübde rechtzeitig und übt sie laut vor dem Spiegel. So fühlt ihr euch am großen Tag sicherer und könnt den Moment genießen.

Getting Ready

  • Vorbereitung
  • Fotografie

Getting Ready bezeichnet die Vorbereitungsphase am Hochzeitsmorgen: Frisur, Make-up, Anziehen des Brautkleids – oft begleitet von den engsten Freundinnen und der Familie. Für viele Bräute ist das Getting Ready ein emotionaler Höhepunkt, den der Hochzeitsfotograf gerne dokumentiert.

Tipp

Plant mindestens 3–4 Stunden fürs Getting Ready ein. Legt einen Zeitplan fest und sorgt für gutes Licht, Snacks und entspannte Musik.

Haarband

  • Accessoire
  • Frisur

Ein Haarband zur Hochzeit ist ein vielseitiges Accessoire, das sowohl schlicht als auch glamourös wirken kann. Ob aus Spitze, mit Perlen besetzt oder aus feinem Satin – es lässt sich in verschiedene Frisuren integrieren und passt zu vielen Hochzeitsstilen, von Vintage bis Boho.

Tipp

Ein Haarband ist eine gute Wahl, wenn ihr euer Haar offen tragen möchtet und trotzdem einen besonderen Akzent setzen wollt.

Haarkamm

  • Accessoire
  • Frisur

Ein Haarkamm ist ein beliebtes Braut-Haaraccessoire, das seitlich oder am Hinterkopf in die Frisur gesteckt wird. Verziert mit Perlen, Kristallen oder zarten Blättern, setzt er einen eleganten Akzent. Haarkämme eignen sich besonders für Hochsteckfrisuren und halboffenes Haar.

Tipp

Testet den Haarkamm beim Probe-Styling, damit der Friseur ihn optimal platzieren kann. Er sollte sicher sitzen, ohne zu drücken.

Haarnadeln

  • Accessoire
  • Frisur

Haarnadeln sind dezente, feine Haaraccessoires, die einzeln oder als Set in die Frisur gesteckt werden. Mit Perlen, kleinen Blüten oder Kristallen verziert, sorgen sie für funkelnde Akzente im Haar. Der Vorteil: Sie lassen sich flexibel platzieren und passen zu fast jeder Frisur.

Tipp

Verteilt mehrere Haarnadeln locker über die Frisur für einen natürlichen, verspielten Look – wie kleine Sterne im Haar.

Haarranke

  • Accessoire
  • Frisur

Eine Haarranke ist ein flexibler, drahtbasierter Haarschmuck, der sich um Zöpfe, Dutts oder lose Strähnen winden lässt. Mit Perlen, kleinen Blüten oder Blättern verziert, schmiegt sie sich organisch an die Frisur an. Haarranken sind besonders bei Boho- und Vintage-Hochzeiten beliebt.

Tipp

Lasst die Haarranke vom Friseur einarbeiten – so sitzt sie den ganzen Tag perfekt und ihr müsst nichts nachjustieren.

Haarreif

  • Accessoire
  • Frisur

Ein Haarreif für die Hochzeit ist eine elegante Alternative zum klassischen Schleier. Er umrahmt das Gesicht und gibt der Frisur Struktur. Verziert mit Perlen, Kristallen oder Blütenranken, passt er sowohl zu offenen als auch zu hochgesteckten Frisuren.

Tipp

Ein Haarreif eignet sich besonders gut für Bräute mit kürzerem Haar, die auf einen Schleier verzichten möchten.

Haarschmuck

  • Accessoire
  • Frisur
  • Braut

Haarschmuck verleiht der Brautfrisur das gewisse Etwas. Ob zarter Haarkamm mit Perlen, funkelndes Diadem, romantische Haarnadeln oder eine verspielte Haarranke – das passende Stück verbindet Frisur und Gesamtlook harmonisch. Braut-Haarschmuck gibt es in vielen Stilen: von klassisch-elegant über Vintage bis Boho.

Tipp

Wählt euren Haarschmuck erst, wenn Kleid und Frisur feststehen. So könnt ihr das perfekte Stück auswählen, das alles zusammenbringt.

Heiratsantrag

  • Romantik
  • Meilenstein

Der Heiratsantrag ist der Moment, in dem ein Partner dem anderen die große Frage stellt: „Willst du mich heiraten?“ Ob romantisch bei Kerzenschein, bei einer Reise oder ganz spontan im Alltag – der Antrag ist oft der Startschuss für die Hochzeitsplanung und eine Geschichte, die das Paar immer wieder erzählen wird.

Tipp

Der perfekte Antrag muss nicht aufwendig sein – wichtig ist, dass er von Herzen kommt und zu euch als Paar passt.

Hochzeitsauto

  • Transport
  • Tradition

Das Hochzeitsauto bringt das Brautpaar stilvoll zur Trauung oder zur Feier. Vom geschmückten Oldtimer über eine elegante Limousine bis zum VW-Bulli im Boho-Stil – das Fahrzeug kann ein echtes Highlight sein. Die Dekoration mit Blumen, Bändern oder Blechdosen gehört traditionell dazu.

Tipp

Bucht das Auto frühzeitig und klärt die Route vorab. Denkt auch an Parkplätze und daran, wer das Auto nach der Feier zurückbringt.

Hochzeitsbräuche

  • Tradition
  • Ritual

Hochzeitsbräuche sind Traditionen und Rituale, die einer Hochzeit ihren besonderen Charakter geben. Von Reis werfen über Baumstammsägen bis zum Brautstraußwerfen – viele Bräuche haben eine lange Geschichte und symbolische Bedeutung. Welche Traditionen ihr aufgreift, entscheidet ihr ganz nach eurem Geschmack.

Tipp

Ihr müsst nicht jeden Brauch mitmachen. Wählt die Traditionen aus, die zu euch passen, und lasst den Rest getrost weg.

Hochzeitsfeier

  • Feiern
  • Ablauf

Die Hochzeitsfeier ist der gesellige Teil nach der Trauung. Hier wird gegessen, getanzt, gelacht und gefeiert. Ein guter Ablaufplan sorgt dafür, dass alle Programmpunkte – vom Sektempfang über die Reden bis zum Eröffnungstanz – harmonisch ineinandergreifen.

Tipp

Plant zwischen den Programmpunkten genügend Pausen ein. Gäste brauchen Zeit zum Ankommen, Plaudern und Genießen.

Hochzeitsfotograf

  • Dienstleister
  • Erinnerung

Der Hochzeitsfotograf hält die schönsten Momente eures Tages in Bildern fest – von den Vorbereitungen am Morgen bis zur ausgelassenen Party am Abend. Sein Stil (dokumentarisch, inszeniert, Fine Art) sollte zu euren Vorstellungen passen. Die Fotos sind später eine der wertvollsten Erinnerungen.

Tipp

Schaut euch ganze Hochzeitsreportagen an, nicht nur die Highlights. So seht ihr, wie der Fotograf auch in schwierigen Lichtsituationen arbeitet.

Hochzeitsgeschenke

  • Gäste
  • Tradition

Hochzeitsgeschenke sind die Gaben der Gäste an das Brautpaar. Immer beliebter wird eine Wunschliste (Wedding Registry) oder die Bitte um Geldgeschenke – etwa für die Flitterwochen. Traditionell wurden Haushaltsgegenstände geschenkt. Heute sind viele Paare offen für kreative und persönliche Geschenkideen.

Tipp

Kommuniziert eure Geschenkwünsche klar – ob über eine Wunschliste, eine charmante Karte in der Einladung oder eine kleine Website.

Hochzeitspapeterie

  • Papeterie
  • Design

Zur Hochzeitspapeterie gehören alle gedruckten Elemente rund um die Hochzeit: Save-the-Date-Karten, Einladungen, Kirchenhefte, Menükarten, Tischkärtchen und Danksagungen. Ein einheitliches Design zieht sich idealerweise wie ein roter Faden durch alle Drucksachen und unterstreicht den Stil der Feier.

Tipp

Entscheidet euch früh für ein einheitliches Designkonzept (Farben, Schriften, Motive) – das spart später Zeit und wirkt professionell.

Hochzeitsplaner / Wedding Planner

  • Dienstleister
  • Organisation

Ein Hochzeitsplaner (Wedding Planner) übernimmt die Organisation der Hochzeit – teilweise oder komplett. Er kümmert sich um Locationsuche, Dienstleister-Koordination, Budgetverwaltung und den reibungslosen Ablauf am Hochzeitstag. Besonders bei aufwendigen Feiern oder wenig eigener Planungszeit ist professionelle Hilfe Gold wert.

Tipp

Auch wenn ihr keinen Full-Service-Planer bucht: Ein Day-of-Coordinator nur für den Hochzeitstag selbst entlastet enorm und ist oft günstiger.

Hochzeitsrede

  • Feiern
  • Persönlich

Hochzeitsreden gehören zu den emotionalsten Momenten der Feier. Ob vom Brautvater, von der Trauzeugin oder vom Brautpaar selbst – eine gute Rede ist persönlich, humorvoll und berührend. Sie würdigt das Paar und bringt die Gäste zum Lachen und zum Weinen.

Tipp

Haltet die Rede zwischen 3 und 7 Minuten. Übt vorher laut und habt Notizen dabei – bei Nervosität ist ein roter Faden Gold wert.

Hochzeitsrituale

  • Zeremonie
  • Persönlich

Hochzeitsrituale sind symbolische Handlungen während der Trauung, die die Verbundenheit des Paares zum Ausdruck bringen. Beliebte Rituale sind das Sand-Zeremoniell, das Entzünden einer gemeinsamen Kerze, Handfasting oder das Pflanzen eines Baumes. Sie machen die Zeremonie persönlich und einzigartig.

Tipp

Wählt ein Ritual, das eure Geschichte als Paar widerspiegelt. Ein Ritual mit echtem Bezug zu euch wirkt authentischer als ein aufgesetzter Trend.

Hochzeitsspiele

  • Unterhaltung
  • Gäste

Hochzeitsspiele bringen Schwung in die Feier und sorgen für gemeinsame Lacher. Beliebte Klassiker sind das Schuh-Spiel (Wie gut kennt ihr euch?), Baumstammsägen oder ein Hochzeitsquiz. Wichtig ist, dass die Spiele zum Paar und zur Stimmung passen – und nicht zu lang dauern.

Tipp

Beschränkt euch auf 2–3 Spiele und stimmt sie vorab mit den Trauzeugen ab. So wird es unterhaltsam, ohne den Ablauf zu sprengen.

Hochzeitstag & Jubiläen

  • Jubiläum
  • Tradition

Der Hochzeitstag ist der Jahrestag der Eheschließung und wird von vielen Paaren jährlich gefeiert. Besondere Jubiläen tragen traditionelle Namen: Die Silberhochzeit (25 Jahre), die Goldene Hochzeit (50 Jahre) und die Diamantene Hochzeit (60 Jahre) sind die bekanntesten. Jeder Hochzeitstag hat seinen eigenen symbolischen Werkstoff.

Tipp

Führt ein kleines Erinnerungsbuch, in dem ihr jedes Jahr am Hochzeitstag ein paar Zeilen füreinander schreibt – ein wachsendes Liebesarchiv.

Hochzeitstanzkurs

  • Vorbereitung
  • Musik

Ein Hochzeitstanzkurs bereitet das Brautpaar auf den Eröffnungstanz vor. Ob klassischer Wiener Walzer, Discofox oder eine einstudierte Choreografie – in wenigen Stunden lernt ihr die Grundschritte und fühlt euch auf der Tanzfläche sicher. Viele Tanzschulen bieten spezielle Hochzeitskurse an.

Tipp

Fangt ca. 3 Monate vor der Hochzeit an und übt zu Hause mit eurem Hochzeitssong nach – so sitzt alles am großen Tag.

Hochzeitstorte

  • Feiern
  • Essen

Die Hochzeitstorte ist ein süßer Höhepunkt jeder Feier. Das gemeinsame Anschneiden ist ein beliebtes Ritual – wer die Hand oben hat, soll in der Ehe das Sagen haben. Von mehrstöckigen Fondant-Kunstwerken bis zum schlichten Naked Cake: Die Torte sollte zum Stil der Hochzeit passen.

Tipp

Bestellt eine Probetorte beim Konditor, damit ihr Geschmack und Optik vorab testen könnt. Klärt auch, ob Gäste Allergien oder Unverträglichkeiten haben.

Junggesellinnenabschied (JGA)

  • Feiern
  • Tradition

Der Junggesellinnenabschied – kurz JGA – ist die letzte große Party der Braut vor der Hochzeit. Organisiert wird er meist von den Brautjungfern oder der Trauzeugin. Ob Wellness-Tag, Städtetrip oder Outdoor-Abenteuer: Der JGA soll vor allem Spaß machen und die Braut gebührend feiern.

Tipp

Fragt die Braut vorab subtil nach ihren Vorlieben – nicht jede möchte mit Bauchladen durch die Altstadt ziehen. Individuelle Erlebnisse kommen oft besser an.

Kirchenheft

  • Papeterie
  • Zeremonie

Das Kirchenheft (oder Programmheft) informiert die Gäste über den Ablauf der Trauung: Lieder, Gebete, Lesungen und Fürbitten. Es hilft den Gästen, der Zeremonie zu folgen und mitzusingen. Gestalterisch gehört es zur Hochzeitspapeterie und sollte im einheitlichen Design gehalten sein.

Tipp

Druckt die Liedtexte vollständig ab – nicht jeder Gast kennt alle Strophen. So können alle mitsingen und fühlen sich einbezogen.

Kirchliche Trauung

  • Zeremonie
  • Tradition

Die kirchliche Trauung ist eine feierliche Zeremonie in einer Kirche, bei der das Paar vor Gott den Bund der Ehe eingeht. Voraussetzung ist in der Regel die Kirchenmitgliedschaft mindestens eines Partners. Ein Traugespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin gehört zur Vorbereitung dazu.

Tipp

Klärt früh, welche Kirche für euch in Frage kommt, und nehmt rechtzeitig Kontakt zum Pfarrbüro auf – auch hier sind beliebte Termine schnell belegt.

Konfetti

  • Feier
  • Dekoration

Konfetti sorgt für farbenfrohe Momente auf der Hochzeit – beim Auszug aus der Kirche, als Tischdeko oder als Überraschung beim Eröffnungstanz. Biologisch abbaubares Konfetti aus Papier, getrockneten Blütenblättern oder Reispapier ist umweltfreundlich und wird an immer mehr Locations akzeptiert.

Tipp

Verwendet biologisch abbaubares Konfetti und klärt die Erlaubnis mit der Location. Metallisches Konfetti sieht toll aus, ist aber schwer aufzuräumen.

Krone

  • Accessoire
  • Frisur

Eine Brautkrone ist ein auffälliger Kopfschmuck, der die Braut zum strahlenden Mittelpunkt macht. Ob mit filigranen Blättern, Perlen oder Kristallen – die Krone setzt ein Statement. Sie eignet sich besonders für Boho- und romantische Hochzeiten und wird oft mit offenen Locken oder Wellen kombiniert.

Tipp

Probiert die Krone unbedingt mit der fertigen Frisur an. Sie muss bequem sitzen und darf beim Tanzen nicht verrutschen.

Location

  • Feiern
  • Organisation

Die Hochzeitslocation ist der Ort, an dem gefeiert wird – vom rustikalen Landgut über das elegante Schloss bis zur Scheune im Grünen. Die Wahl der Location bestimmt maßgeblich die Stimmung der Feier und sollte zu eurem Stil, der Gästeanzahl und dem Budget passen.

Tipp

Besichtigt eure Favoriten persönlich und fragt gezielt nach: Was ist im Preis enthalten? Gibt es Lärmbeschränkungen? Wie sieht es mit Auf- und Abbauzeiten aus?

Menükarte

  • Papeterie
  • Essen

Die Menükarte informiert die Gäste über die einzelnen Gänge des Hochzeitsessens. Sie ist Teil der Hochzeitspapeterie und sollte optisch zum Gesamtkonzept passen. Neben den Gerichten kann sie auch Hinweise auf Allergene oder besondere Zutaten enthalten.

Tipp

Gestaltet die Menükarte im selben Design wie Einladungen und Tischkärtchen – das wirkt durchdacht und einheitlich.

Morgengabe

  • Tradition
  • Romantik

Die Morgengabe ist ein alter Brauch, bei dem der Bräutigam der Braut am Morgen nach der Hochzeitsnacht ein Geschenk überreicht. Heute wird die Tradition oft schon am Hochzeitsmorgen gelebt – als kleines, persönliches Geschenk zwischen den Partnern. Beliebt sind Schmuck, ein handgeschriebener Brief oder ein besonderes Erlebnis.

Tipp

Es muss nichts Teures sein – ein selbst geschriebener Liebesbrief oder ein Erinnerungsstück mit persönlicher Bedeutung berührt oft mehr als jedes Geschenk.

Musik

  • Feiern
  • Unterhaltung

Die Musik setzt die Stimmung für den gesamten Hochzeitstag – von der feierlichen Zeremonie über den romantischen Eröffnungstanz bis zur ausgelassenen Party. Ob Live-Band, DJ oder eine eigene Playlist: Gute Musik bringt Gäste zusammen und schafft unvergessliche Momente.

Tipp

Erstellt eine Wunsch- und eine No-Go-Liste für den DJ. So habt ihr Einfluss, ohne euch um jedes Lied kümmern zu müssen.

Namensänderung

  • Rechtliches
  • Organisation

Nach der Hochzeit steht für viele Paare die Namensänderung an. Wer einen gemeinsamen Ehenamen annimmt, muss Personalausweis, Reisepass, Führerschein, Bankkonto und weitere Dokumente aktualisieren. Der Prozess beginnt beim Standesamt und zieht sich durch verschiedene Behörden und Institutionen.

Tipp

Erstellt eine Liste aller Stellen, die über die Namensänderung informiert werden müssen. Fangt mit den wichtigsten an: Ausweis, Bank, Arbeitgeber, Krankenkasse.

Ohrringe

  • Schmuck
  • Accessoire

Braut-Ohrringe rahmen das Gesicht ein und sind oft das Schmuckstück, das auf Fotos am meisten auffällt. Von dezenten Perlen-Steckern über elegante Hänger bis zu funkelnden Chandelier-Ohrringen – die Wahl hängt vom Ausschnitt des Kleides, der Frisur und dem restlichen Schmuck ab.

Tipp

Bei einem auffälligen Ausschnitt oder viel Haarschmuck wählt dezente Ohrringe – und umgekehrt. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

Polterabend

  • Tradition
  • Feiern

Der Polterabend ist einer der ältesten deutschen Hochzeitsbräuche. Ein bis zwei Tage vor der Trauung feiern Brautpaar, Familie und Freunde ausgelassen und zerschlagen dabei Porzellan und Steingut. Das Sprichwort „Scherben bringen Glück“ steht dahinter: Das Zerschlagen soll böse Geister vertreiben und die Ehe unter einen guten Stern stellen.

Tipp

Stellt Behälter zum Aufräumen bereit und informiert die Nachbarn rechtzeitig – ein Polterabend kann laut werden. Glas ist übrigens tabu, weil es Unglück bringt.

Reis werfen

  • Tradition
  • Zeremonie

Reis werfen nach der Trauung ist einer der ältesten Hochzeitsbräuche weltweit. Die Reiskörner symbolisieren Fruchtbarkeit, Wohlstand und Glück für das Brautpaar. Da Reis an vielen Locations verboten ist, greifen Paare heute oft zu Alternativen wie Seifenblasen, Blütenblättern, Konfetti oder Lavendel.

Tipp

Bietet die Alternativen in hübschen kleinen Tüten oder Reagenzgläsern an – das sieht toll aus und die Gäste haben gleich etwas in der Hand.

Ringkissen

  • Zeremonie
  • Accessoire

Das Ringkissen ist ein kleines, oft mit Spitze oder Satin verziertes Kissen, auf dem die Eheringe zur Trauung getragen werden. Es wird häufig von einem Ringträger – einem Kind aus der Familie – zum Altar gebracht. Alternativ gibt es kreative Varianten wie Ringschatulle, Holzschale oder Moosbett.

Tipp

Befestigt die Ringe am Kissen mit einem kleinen Band, damit sie beim Transport nicht herunterfallen – besonders wichtig bei kleinen Ringträgern.

Save-the-Date

  • Papeterie
  • Gäste

Eine Save-the-Date-Karte ist eine unverbindliche Vorankündigung der Hochzeit. Sie informiert die engsten Gäste frühzeitig über das geplante Datum, damit diese sich den Termin freihalten können. Die eigentliche Einladung mit allen Details folgt dann später.

Tipp

Ideal verschickt ihr Save-the-Dates 6–8 Monate vor der Hochzeit – besonders wichtig, wenn Gäste von weiter weg anreisen.

Schleier

  • Accessoire
  • Tradition

Der Schleier ist ein klassisches Brautaccessoire mit langer Tradition. Er symbolisiert Reinheit und Vorfreude – und wird je nach Stil kurz (Schulter), mittellang (Ellbogen) oder als dramatische Schleppe getragen. Viele Bräute tragen den Schleier nur zur Zeremonie und legen ihn zur Feier ab.

Tipp

Stimmt die Schleierlänge auf euer Kleid ab: Ein schlichtes Kleid verträgt einen auffälligeren Schleier – und umgekehrt.

Sektempfang

  • Feiern
  • Empfang

Der Sektempfang findet direkt nach der Trauung statt und überbrückt die Zeit bis zur eigentlichen Feier. Bei Sekt, Häppchen und Gesprächen können die Gäste das Brautpaar beglückwünschen. Oft finden hier auch Spalier, Reis werfen und die ersten Gruppenfotos statt.

Tipp

Plant für den Sektempfang etwa 1–1,5 Stunden ein. Bietet neben Sekt auch alkoholfreie Alternativen und kleine Snacks an – die Gäste haben oft Hunger.

Sitzordnung

  • Gäste
  • Tischdeko

Die Sitzordnung regelt, wer bei der Hochzeitsfeier wo sitzt. Eine durchdachte Tischverteilung sorgt dafür, dass sich alle Gäste wohlfühlen und ins Gespräch kommen. Sie berücksichtigt Familienverhältnisse, Freundeskreise und eventuelle Spannungen.

Tipp

Erstellt die Sitzordnung erst nach dem Antwortfrist-Ende der Einladungen. Rechnet mit kurzfristigen Absagen und haltet einen Reserveplatz bereit.

Something Blue

  • Tradition
  • Accessoire

„Something old, something new, something borrowed, something blue“ – dieser englische Hochzeitsbrauch ist auch in Deutschland beliebt. Das blaue Element soll Treue und Beständigkeit symbolisieren. Viele Bräute integrieren es als blaues Strumpfband, dezenten blauen Schmuck oder ein blaues Detail am Brautstrauß.

Tipp

Ein blaues Strumpfband ist der Klassiker – aber auch blaue Brautschuhe, ein Saphir-Anhänger oder ein blaues Band im Strauß erfüllen die Tradition.

Spalier stehen

  • Tradition
  • Zeremonie

Beim Spalierstehen bilden die Gäste nach der Trauung zwei Reihen, durch die das Brautpaar hindurchschreitet. Oft halten die Gäste dabei symbolische Gegenstände hoch – Blumen, Schleifen, Schwerter bei Schützenvereinen oder Werkzeug bei Handwerkern. Es ist ein feierlicher Empfang und ein beliebtes Fotomotiv.

Tipp

Organisiert das Spalier über die Trauzeugen und verratet dem Brautpaar nichts – die Überraschung macht es besonders schön.

Standesamt

  • Rechtliches
  • Trauung

Das Standesamt ist die offizielle Behörde, in der die standesamtliche Trauung vollzogen wird. Nur diese Trauung ist in Deutschland rechtsgültig. Für die Anmeldung braucht ihr bestimmte Dokumente wie Geburtsurkunden und Personalausweise – plant dafür genügend Vorlaufzeit ein.

Tipp

Meldet eure Eheschließung mindestens 6 Monate vorher beim Standesamt an. Beliebte Termine (Schnapszahlen, Sommermonate) sind schnell vergeben.

Strandhochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Outdoor

Eine Strandhochzeit verbindet Romantik mit Urlaubsflair. Ob an der Ostsee, am Mittelmeer oder auf einer tropischen Insel – Sand zwischen den Zehen, Meeresrauschen und Sonnenuntergang sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Legere Outfits, fließende Stoffe und natürlicher Schmuck passen perfekt dazu.

Tipp

Denkt an Wind und Wetter: Sichert die Deko gut, wählt eine windresistente Frisur und haltet einen Plan B für Regen bereit.

Strumpfband

  • Accessoire
  • Tradition
  • Something Blue

Das Strumpfband ist ein traditionelles Hochzeitsaccessoire, das die Braut am Oberschenkel trägt. Es symbolisiert Glück und Fruchtbarkeit. Beim Brauch des Strumpfband-Werfens nimmt der Bräutigam es ab und wirft es unter die unverheirateten männlichen Gäste – das Gegenstück zum Brautstrauß-Werfen.

Tipp

Wählt ein Strumpfband, das zu eurem Brautkleid passt – ob zarte Spitze, Vintage-Stil oder mit einem blauen Detail als „Something Blue“.

Tischdeko

  • Dekoration
  • Blumen

Die Tischdekoration bestimmt die Atmosphäre des Festsaals. Blumenarrangements, Kerzen, Tischläufer und kleine Details wie Namenskärtchen fügen sich idealerweise in ein stimmiges Farbkonzept ein. Die Deko sollte zum Gesamtstil der Hochzeit passen – ob rustikal, elegant oder romantisch.

Tipp

Haltet die Tischdeko nicht zu hoch – eure Gäste wollen sich über den Tisch hinweg sehen und unterhalten können.

Tortenanschnitt

  • Tradition
  • Feiern

Der Tortenanschnitt ist ein fester Bestandteil vieler Hochzeitsfeiern. Das Brautpaar schneidet gemeinsam die Hochzeitstorte an – ein symbolischer Akt, der oft von einem Volkslied begleitet wird. Der Aberglaube besagt: Wer beim Anschneiden die Hand oben hat, hat in der Ehe das Sagen.

Tipp

Stimmt den Zeitpunkt mit dem Fotografen ab – der Tortenanschnitt gehört zu den Momenten, die unbedingt festgehalten werden sollten.

Traubogen

  • Dekoration
  • Zeremonie

Der Traubogen ist ein dekorierter Bogen, unter dem die freie Trauung stattfindet. Er bildet den festlichen Rahmen für die Zeremonie und ist ein beliebtes Fotomotiv. Ob aus Holz, Metall oder natürlichen Zweigen – geschmückt mit Blumen, Tüchern oder Lichterketten wird er zum Blickfang.

Tipp

Achtet bei Outdoor-Trauungen auf eine stabile Verankerung. Wind kann schnell zum Problem werden – ein gut gesicherter Traubogen spart Nerven.

Traukerze

  • Zeremonie
  • Ritual

Die Traukerze wird während der Trauung entzündet und symbolisiert das gemeinsame Licht des Ehepaares. Oft wird sie von den Müttern des Brautpaares angezündet. In manchen Varianten entzünden Braut und Bräutigam mit je einer Kerze eine gemeinsame dritte – als Symbol für die Vereinigung zweier Leben.

Tipp

Lasst die Traukerze personalisieren – mit euren Namen, dem Hochzeitsdatum und einem Spruch. So wird sie zum dauerhaften Erinnerungsstück.

Trauredner / Traurednerin

  • Dienstleister
  • Zeremonie

Ein freier Trauredner gestaltet individuelle Trauzeremonien unabhängig von Kirche und Standesamt. In persönlichen Vorgesprächen lernt er das Paar kennen und entwickelt daraus eine maßgeschneiderte Zeremonie mit der Geschichte des Paares, Ritualen und emotionalen Momenten.

Tipp

Trefft euch mit 2–3 Rednern, bevor ihr euch entscheidet. Die Chemie muss stimmen – schließlich erzählt diese Person eure Liebesgeschichte.

Trauung

  • Zeremonie
  • Ablauf

Die Trauung ist der feierliche Moment, in dem zwei Menschen offiziell den Bund der Ehe eingehen. Ob standesamtlich, kirchlich oder als freie Trauung – der Ablauf kann ganz individuell gestaltet werden: mit persönlichen Gelübden, Lesungen, Musik und besonderen Ritualen.

Tipp

Plant den Ablauf der Zeremonie sorgfältig durch und stimmt euch mit dem Trauredner oder Standesbeamten ab, damit alles reibungslos läuft.

Trauzeugen

  • Zeremonie
  • Brautpaar

Trauzeugen stehen dem Brautpaar bei der Hochzeit besonders nah. Sie unterschreiben die Heiratsurkunde und übernehmen oft organisatorische Aufgaben – vom Junggesellenabschied bis zur Rede bei der Feier. Die Wahl der Trauzeugen ist eine besondere Ehre und Vertrauenssache.

Tipp

Fragt eure Trauzeugen persönlich und frühzeitig. So haben sie genug Zeit, ihre Aufgaben (z. B. Rede, JGA-Planung) vorzubereiten.

Verlobung

  • Meilenstein
  • Feier

Die Verlobung ist die offizielle Phase zwischen Heiratsantrag und Hochzeit. Sie markiert das gemeinsame Versprechen, die Ehe einzugehen. Viele Paare feiern die Verlobung mit Familie und Freunden – sei es als kleine Feier oder große Verlobungsparty. Die Verlobungszeit dauert typischerweise zwischen 6 und 18 Monaten.

Tipp

Genießt die Verlobungszeit bewusst – bevor der Planungsstress beginnt, dürft ihr erstmal einfach nur glücklich sein.

Verlobungsring

  • Schmuck
  • Antrag

Der Verlobungsring ist ein Ring, der das Versprechen symbolisiert, miteinander die Ehe einzugehen. Mit seiner Übergabe beim Heiratsantrag wird das Eheversprechen besiegelt. Traditionell wird er am Ringfinger der linken Hand getragen und steht für Treue, Liebe und die gemeinsame Zukunft.

Tipp

Wenn ihr den Ring heimlich kaufen wollt, fragt im Freundeskreis nach der Ringgröße – oder leiht euch unauffällig einen passenden Ring zum Vergleich.

Videograf

  • Dienstleister
  • Erinnerung

Ein Hochzeitsvideograf hält den Tag als Film fest – von den Vorbereitungen bis zur letzten Tanzrunde. Im Unterschied zum Fotografen fängt er Bewegung, Stimmen und Atmosphäre ein. Besonders die Zeremonie, Reden und der Eröffnungstanz gewinnen als Video eine ganz andere emotionale Tiefe.

Tipp

Schaut euch vorab komplette Hochzeitsfilme des Videografen an – nicht nur Trailer. So seht ihr, ob der Schnittstil und die Erzählweise zu euch passen.

Vintage-Hochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Retro

Eine Vintage-Hochzeit greift den Charme vergangener Jahrzehnte auf – ob die goldenen Zwanziger, die romantischen Fünfziger oder die Hippie-Ära der Siebziger. Spitze, Antiquitäten, gedämpfte Farben und nostalgische Details prägen den Stil. Auch beim Haarschmuck und der Frisur wird der Retro-Look konsequent durchgezogen.

Tipp

Mixt echte Vintage-Stücke mit modernen Elementen – so wirkt der Look authentisch, aber nicht wie ein Kostümfest.

Winterhochzeit

  • Hochzeitsstil
  • Saison

Eine Winterhochzeit hat ihren ganz eigenen Zauber: verschneite Landschaften, Kerzenschein, warme Farben und gemütliche Atmosphäre. Samt, Fell und funkelnder Schmuck passen perfekt zum winterlichen Styling. Ein weiterer Vorteil: Locations und Dienstleister sind in der Nebensaison oft günstiger und besser verfügbar.

Tipp

Sorgt für warme Getränke (Glühwein, heiße Schokolade) und bietet den Gästen bei Outdoor-Fotos Decken oder Stolen an.

Wunderkerzen

  • Feier
  • Fotografie

Wunderkerzen gehören zu den beliebtesten Fotoeffekten auf Hochzeiten. Ob als funkelndes Spalier beim Auszug, für ein Wunderkerzen-Foto am Abend oder als Überraschung beim Eröffnungstanz – sie sorgen für magische Momente und stimmungsvolle Bilder im Dunkeln.

Tipp

Verwendet lange Wunderkerzen (ca. 45–70 cm), damit sie lange genug brennen. Klärt vorher mit der Location, ob offenes Feuer erlaubt ist.

Wurfstrauß

  • Tradition
  • Feiern

Der Wurfstrauß ist ein kleinerer Zweitstrauß, den die Braut während der Feier in eine Gruppe unverheirateter Gäste wirft. Wer ihn fängt, soll der Tradition nach als Nächstes heiraten. Oft wird ein separater Wurfstrauß gebunden, damit der eigentliche Brautstrauß als Erinnerung erhalten bleibt.

Tipp

Bestellt den Wurfstrauß gleich beim Floristen mit – als kleinere, robustere Variante eures Brautstraußes. So passt alles zusammen.

A bis Z: Erklärungen zu Hochzeitsbegriffen

In unserem umfassenden Hochzeits-Glossar haben wir über 100 wichtige Hochzeitswörter für dich zusammengestellt. Von A wie "Aufgebot" über B wie "Brautkleid", "Budget" und "Blumenkinder", über F wie "Flitterwochen" und "Freie Trauung", bis Z wie "Zeremonie" – jeder Begriff wird leicht verständlich erklärt.

Du erfährst nicht nur die reine Definition, sondern auch praktische Tipps zur Umsetzung und welche Rolle der jeweilige Begriff in deiner Hochzeitsplanung spielen kann. Ob es um wichtige Dienstleister wie den "Hochzeitsfotografen", die "Floristin" oder den "Wedding Planner" geht, um Accessoires wie "Schleier", "Diadem", "Haarband" oder "Haarreif", oder um organisatorische Details wie "Sitzordnung", "Gästeliste" oder "Dresscode" – alles ist übersichtlich erklärt.

Besonders hilfreich: Viele Begriffe sind thematisch miteinander verknüpft. So verstehst du nicht nur einzelne Hochzeitsbegriffe, sondern auch die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Elementen deiner Hochzeit. Wenn du zum Beispiel mehr über "Haarschmuck" erfahren möchtest, findest du im Glossar auch verwandte Begriffe wie "Haarkamm", "Haarnadeln", "Haarranke", "Haarreif" oder "Krone".

Nutze das Glossar als dein persönliches Hochzeits-Lexikon während der gesamten Planungsphase – von der "Verlobung" und dem "Heiratsantrag" über die Auswahl von "Brautkleid" und Brautaccessoires bis hin zum großen Tag mit "Trauung", "Hochzeitsfeier" und "Flitterwochen". So behältst du den Überblick über alle wichtigen Hochzeitsbegriffe und kannst deine Traumhochzeit selbstbewusst und gut informiert planen.

Fragen? Wir haben Antworten.

Häufig gestellte Fragen

Du möchtest mehr erfahren? Schaue dir unsere FAQ zum Thema des Blog-Beitrags Hochzeits-Glossar: Die wichtigsten Hochzeitsbegriffe von A-Z an. Solltest du noch Fragen haben, kannst du dich jederzeit gerne bei uns melden.

Was bedeutet Something Blue zur Hochzeit?

Something Blue ist Teil einer englischen Hochzeitstradition: 'Something Old, Something New, Something Borrowed, Something Blue'. Das blaue Element soll Treue, Beständigkeit und Reinheit symbolisieren. Viele Bräute wählen dafür ein blaues Strumpfband, blaue Schuhe, einen Hauch blauen Schmuck oder kleine blaue Details in der Frisur. Die Tradition geht auf viktorianische Zeiten zurück und wird heute kreativ interpretiert – von dezenten blauen Perlen im Haarschmuck bis zu blauen Sohlen unter den Brautschuhen. Wichtig ist, dass das blaue Element zu deinem persönlichen Stil passt und dich nicht verkleidet wirken lässt.