6 Monate vor der Hochzeit: 12 Styling-Tipps für Bräute
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Du stehst sechs Monate vor deiner Hochzeit und die Vorfreude steigt. Gleichzeitig fragst du dich vielleicht, ob du wirklich an alles gedacht hast. Die Location ist gebucht, aber wie sieht es mit deinem Brautlook aus? Wann solltest du eigentlich deine Accessoires bestellen? Und was, wenn am Ende die Zeit zu knapp wird und du in letzter Minute Kompromisse eingehen musst? Diese Gedanken sind völlig normal. In Gesprächen mit unzähligen Bräuten haben wir genau diese Unsicherheit immer wieder gehört. Die gute Nachricht ist, dass sechs Monate der perfekte Zeitpunkt sind, um die wichtigsten Details zu klären. Viele Bräute unterschätzen, wie viel Zeit bestimmte Schritte in Anspruch nehmen, besonders wenn es um handgefertigte Accessoires oder individuelle Anpassungen geht. In diesem Artikel erfährst du, welche Aufgaben jetzt Priorität haben und wie du deinen Brautlook rechtzeitig perfektionierst. Wir zeigen dir, wann du deine Accessoires auswählen solltest, wie du dein Budget optimal einsetzt und welche häufigen Fehler du vermeiden kannst. Außerdem bekommst du konkrete Tipps für dein Probe-Styling und erfährst, warum gerade jetzt der ideale Moment ist, deinen Haarschmuck zu bestellen.
Deine Prioritäten 6 Monate vor der Hochzeit
Sechs Monate vor dem großen Tag solltest du die Grundlagen deiner Hochzeit bereits geklärt haben. Jetzt geht es darum, die wichtigsten Details zu finalisieren und nichts dem Zufall zu überlassen. Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme. Was hast du bereits erledigt? Welche Verträge sind unterschrieben, welche Anzahlungen geleistet? Erstelle eine Liste aller offenen Punkte und sortiere sie nach Dringlichkeit. Dein Budget sollte zu diesem Zeitpunkt festgelegt sein, damit du genau weißt, wie viel Spielraum du noch hast. Falls du bisher nur grob kalkuliert hast, ist jetzt der Moment, konkrete Zahlen festzulegen. Prüfe auch deine Gästeliste noch einmal. Die endgültige Anzahl der Gäste beeinflusst nicht nur das Catering, sondern auch die Sitzordnung, die Einladungskarten und sogar die Wahl deiner Location-Dekoration. Dieser Zeitpunkt ist perfekt, um letzte Änderungen vorzunehmen, bevor die Save-the-Dates verschickt werden.
Deine wichtigsten Dienstleister sollten jetzt gebucht sein, insbesondere Fotograf und Caterer. Falls du hier noch Lücken hast, solltest du schnell handeln. Gute Fotografen sind oft ein Jahr im Voraus ausgebucht. Sechs Monate vor der Hochzeit ist auch der ideale Zeitpunkt, um dich um dein Standesamt oder deine freie Trauung zu kümmern. Die Termine beim Standesamt sind begehrt, besonders an Samstagen in der Hochsaison. Manche Standesämter vergeben Termine nur drei bis sechs Monate im Voraus, also informiere dich frühzeitig über die lokalen Regelungen. Wenn du eine freie Trauung planst, solltest du jetzt den Vertrag mit deinem Trauredner abschließen und erste Gespräche über den Ablauf führen.
Brautlook perfektionieren: Accessoires jetzt auswählen
Dein Brautkleid hängt vermutlich bereits in deinem Schrank oder wird gerade für dich angefertigt. Jetzt ist der perfekte Moment, um über die Details nachzudenken, die deinen Look komplettieren. Viele Bräute konzentrieren sich zu sehr auf das Kleid und vergessen dabei, dass Accessoires einen enormen Einfluss auf die Gesamtwirkung haben. Ein zartes Diadem verwandelt einen schlichten Look in etwas Royales, während eine Haarranke mit Blüten perfekt zu einer Boho-Hochzeit passt. Sechs Monate Vorlauf geben dir die Möglichkeit, in Ruhe zu stöbern und verschiedene Optionen auszuprobieren. Bei handgefertigten Stücken solltest du mit einer Lieferzeit von vier bis sechs Wochen rechnen, manchmal auch länger, wenn individuelle Anpassungen gewünscht sind.
Beginne damit, deinen Gesamtlook zu visualisieren. Welche Frisur schwebt dir vor? Trägst du einen Schleier? Möchtest du auffälligen Schmuck oder lieber dezente Akzente? Diese Fragen helfen dir, die richtigen Accessoires auszuwählen. Wenn du beispielsweise eine aufwändige Hochsteckfrisur planst, bietet sich ein eleganter Haarkamm an, der den Look perfekt ergänzt. Für offene Haare oder lockere Flechtfrisuren eignen sich Haarranken oder zarte Haarnadeln besonders gut. Denke auch an deine Ohrringe. Wenn du einen aufwändigen Haarschmuck trägst, sollten die Ohrringe eher dezent sein, um den Look nicht zu überladen. Ein klassisches Perlenset oder schlichte Stecker sind hier oft die bessere Wahl.
Vergiss nicht das Strumpfband, wenn du diese Tradition umsetzen möchtest. Es gibt wunderschöne moderne Varianten, die perfekt zu deinem Stil passen. Viele Bräute entscheiden sich heute für personalisierte Strumpfbänder mit eingestickten Initialen oder dem Hochzeitsdatum. Das macht das Accessoire zu einer bleibenden Erinnerung. Plane außerdem ein bis zwei Probe-Stylings ein, idealerweise vier bis sechs Wochen vor der Hochzeit. So kannst du sehen, wie alle Elemente zusammenwirken, und hast noch Zeit für Anpassungen. Manche Bräute merken erst beim Probe-Styling, dass der ursprünglich gewählte Haarschmuck doch nicht perfekt sitzt oder dass ein anderer Stil besser zum Kleid passt.
Checkliste Braut-Accessoires
- Haarschmuck aussuchen und bestellen (Lieferzeit beachten)
- Schleier auswählen oder anfertigen lassen
- Ohrringe und Halskette festlegen
- Strumpfband besorgen
- Brautschuhe kaufen und einlaufen
- Probe-Styling mit Friseur vereinbaren
- Brautunterwäsche besorgen (nahtlos und bequem)
Save-the-Dates und Kommunikation mit Gästen
Sechs Monate vor der Hochzeit solltest du deine Save-the-Dates versenden, falls noch nicht geschehen. Besonders wenn du eine Hochzeit außerhalb der Heimatstadt planst oder viele Gäste von weiter anreisen müssen, ist eine frühe Information wichtig. Save-the-Dates geben deinen Gästen genug Zeit, sich den Termin freizuhalten, Urlaub zu beantragen und gegebenenfalls Anreise und Unterkunft zu organisieren. Du hast die Wahl zwischen gedruckten Karten und digitalen Varianten. Gedruckte Save-the-Dates wirken persönlicher und passen gut zu klassischen Hochzeiten, während digitale Versionen schneller und umweltfreundlicher sind. Manche Paare verschicken auch beides: Eine digitale Version per E-Mail oder WhatsApp für die schnelle Information und eine schöne gedruckte Karte für die persönliche Note.
Überlege dir außerdem, ob du eine Hochzeitswebsite einrichten möchtest. Eine eigene Website ist besonders praktisch, wenn du viele Informationen zu teilen hast: Anfahrtsbeschreibung, Hotelempfehlungen, Dresscode, Geschenkwünsche oder Programm-Highlights. Deine Gäste haben so alle wichtigen Details an einem Ort und du musst nicht jede Frage einzeln beantworten. Es gibt verschiedene Anbieter, die speziell auf Hochzeiten zugeschnittene Website-Templates anbieten. Viele davon sind einfach zu bedienen und erfordern keine Programmierkenntnisse. Du kannst die Website nach und nach mit Informationen füllen und den Link bereits in deinen Save-the-Dates teilen.
Nutze diesen Zeitpunkt auch, um deine engsten Freunde und Familie über ihre Rollen zu informieren. Wer hält eine Rede? Wer kümmert sich um die Ringe? Gibt es Aufgaben, die du delegieren möchtest? Klare Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden und gibt allen Beteiligten genug Zeit, sich vorzubereiten. Wenn du Brautjungfern oder Trauzeugen hast, ist jetzt auch der richtige Moment, um über ihre Outfits zu sprechen. So haben sie genug Zeit, passende Kleider oder Anzüge zu finden, die zu deinem Hochzeitskonzept passen.
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